Die Botschaft von Gottes Liebe – auch (aber nicht nur) für Strafgefangene

Joh 3,16_2_jpg_Kruzifix mit Christuskopf u. W'nachtsb. für WordPress

Mitte März war ich wieder mal im Gefängnis in Heimsheim zu einer Bibelarbeit. Jeden Mittwoch macht eine Gruppe von Christen vom „Schwarzen Kreuz“ (=Christliche Straffälligenhilfe e.V., Gefangenenseelsorge) einen Besuch und bringen die Liebe Gottes –zu den Gefangenen. Etwa einmal im Jahr werde auch ich gebeten eine Bibelstunde zu halten. Mein Thema war diesmal: „Gott ist Liebe“, Gott unser Schöpfer liebt uns – und wie. Dazu habe ich für jeden das Bild ausdrucken lassen. Auf ihm wird Gottes große Liebe dargestellt.

In einer evangelischen Kirche habe ich um die Weihnachtszeit dieses Bild fotografiert: Durch die Zweige des Weihnachtsbaumes mit den brennenden Lichtern und dem Glasschmuck hindurch ist das dornengekrönte Haupt von Jesus am Kruzifix hängend, zu sehen. Anfang und Ende des Lebens unseres Heilandes wird hier in einem Bild zusammengeschaut:

Weihnachten – Jesus wird geboren, dafür steht der Lichterbaum – und Karfreitag – Jesus stirbt am Kreuz, das zeigt uns das Kruzifix. Anfang und Ende des irdischen Lebens Jesu sind auf einem Bild zu sehen.

Unser Gott und Schöpfer sandte seinen einzigen Sohn als Mensch zu uns auf die Erde. Aus Liebe: „So sehr hat Gott die Welt geliebt“. Und diese Liebe erreichte am Kreuz ihren Höhepunkt und Zielpunkt. Als Jesus sterbend ausrief „es ist vollbracht“ hatte er für jeden Menschen Rettung aus der ewigen Verlorenheit geschaffen. Nehmen wir unsere abgrundtiefe Verlorenheit überhaupt ernst? Jesus selbst sagte einmal von sich: „Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.“ (Mk 10,45) „Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohne nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“ (Joh_3:36) Jesus starb für uns am Kreuz, um für uns das ewige Leben zu wirken. Deshalb blieb er auch nicht tot. Gott hat ihn auferweckt. Und seit seiner Auferweckung und Himmelfahrt, während wir also hier miteinander Gottesdienst feiern, lebt Jesus  einerseits bei seinem Vater im Himmel. Und doch ist er zugleich auch hier. Er hat seinen Jüngern versprochen:

Joh_14:18 

Ich werde euch nicht als Waisen lassen, ich komme zu euch.

…. „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“

(Mt 18,20)

Und übrigens: Jesus Christus wird wiederkommen. Er wird Gottes Friedensreich hier auf der Erde aufzurichten. Das kommt gewiss.

Im Mittelpunkt stand ein Wort unseres Heilandes Jesus. Johannes – einer seiner Jünger hat es uns weitergesagt. Jesus hat von sich selbst gesprochen als er sagte:

Denn Gott hat seine so große Liebe zur der Welt dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.

Johannes 3,16.17

Die ganze Predigt als PDF hier: Joh 3,16-21 Predigt-JVA Heimsheim_13.3.13

Fritz Ehmendörfer

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