Kommentar: Ist Schweigen vielleicht doch Gold?!

Aufgabe demokratisch gewählter Politiker ist es, Interessen zu vertreten. Doch welche Interessen vertreten führende Amerikaner und Europäer, wenn sie sich im furchtbar blutigen Alltag des „arabischen Frühlings“ Gehör zu verschaffen suchen? Haben sie die Folgen im Blick, die ihre Nahostpolitik in jüngster Vergangenheit zeitigten?

Quelle: http://www.brandigg.de/autor/Johannes-Gerloff

Quelle: http://www.brandigg.de/autor/Johannes-Gerloff

Auf der Website von Israelnetz.de erschien heute eine Analyse/Kommentar von Johannes Gerloff, Jerusalem. Er nimmt Stellung zur Politik in der Region von den maßgebenden Personen in EU und USA seit dem Sturz Saddam Husseins bis zu den aktuellen Ereignissen in Ägypten mit dem Sturz Mursis.
Sein Fazit: „Tatsächlich hat westliche Einflussnahme in der Türkei, der Palästinensischen Autonomie, in Syrien und Ägypten, im Jemen und in Somalia in den vergangenen zwei Jahrzehnten massiv zur Erfolgsstory der radikal-islamischen Muslimbruderschaft und ihrer Ableger beigetragen“. Er beklagt, dass Postionen bezogen und Stellungnahmen abgegeben wurden, „lange bevor Fakten oder Zusammenhänge von Ursache und Wirkung zuverlässig untersucht werden konnten. Seine Frage lautete dann: „Warum kann man sich in so undurchsichtigen Situationen mit der Entscheidungsfindung nicht mehr Zeit lassen? Warum ist falsch, was Premierminister Benjamin Netanjahu bei einer Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Merkel zum „Arabischen Frühling“ in Anlehnung an den Propheten Amos (Kapitel 5, Vers 13) gesagt hat: „Darum schweigt der Kluge zu dieser Zeit; denn es ist eine böse Zeit“? Schon der Volksmund meint zu manchen Situationen: „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“. Ist das wirklich so falsch?

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