Licht leuchtet auf – seit Jesus geboren wurde

Apostel Paulus an die Gemeinde in Korinth

Apostel Paulus an die Gemeinde in Korinth

Das Weihnachtsfest liegt hinter uns. Wir sind im Alltag des neuen Jahres 2014 angekommen. Was nehmen Sie von „den zurückliegenden Weihnachtsfeiertagen“ mit in das neue Jahr?

Anhand des Predigttextes, der in der Evang. Kirche für das Erscheinungsfest am 6.1. gegeben ist, (2.Kor 4,3-6) soll dieser Frage nachgegangen werden.

Festzeiten, Freiräume, wie Weihnachten sind uns dazu geschenkt, dass wir uns von Gott beschenken lassen. Wisst ihr, warum Menschen überhaupt Feste feiern? Gott hat diese Feste „erfunden“ und gewollt. Das sehen wir bei Gottes auserwähltem Volk Israel.

Unsere kirchlichen Feste haben viel mit dem zu tun, was Gott in den vergangenen 4000 Jahren seit Abraham unter seinem Volk und mit seinem Volk gewirkt hat. Gott hat seinem Volk seine Feste geradezu verordnet. Nach der wunderbaren Befreiung des Sklavenvolkes aus Ägypten befanden sie sich längere Zeit am Gottesberg, dem Horeb. Dort gab Gott seinem Volk Bund und Gesetz. Da bekam Mose auch den Auftrag: „Sage den Israeliten und sprich zu ihnen: Dies sind die Feste des HERRN, die ihr ausrufen sollt als heilige Versammlungen; dies sind meine Feste! (3. Mo 23,2.3)

Den wöchentlichen Sabbat. Das Passahfest, das Wochenfest und das Laubhüttenfest. Unsere kirchlichen Feste heute sind zwar nicht identisch, aber sie lassen eine doch eine gewisse Verwandtschaft erkennen.

Wozu hat Gott seinem Volk Israel die Feste gegeben, ja ihnen sogar geboten sie zu halten? Worum geht es Gott bei alledem? Es geht darum: Was Gott an seinem Volk getan hat und was er mit ihm vorhat soll und darf nicht in Vergessenheit geraten.

Die biblischen Feste sind zum Erinnern und Gedenken gegeben. Übers Jahr verteilt soll im jüdischen Volk die ganze Heilsgeschichte Gottes bezeugt werden. In den Ordnungen seiner Feste hat Gott für sein Volk – und damit auch für die ganze Menschheit – den von ihm geordneten Heilsplan der Geschichte abgeschattet.

Dazu hat Gott seinem auserwählten Volk Israel bei der Gesetzgebung am Sinai Feste verordnet. Sie sollen sie als heilige Versammlungen feiern, sobald sie nach der Wüstenwanderung in das verheißene Land Kanaan eingezogen sein würden. Die biblischen Feste haben also nicht etwa jüdische Rabbiner festgelegt, sondern Gott selbst hat Anzahl, Zeitpunkt und Ablauf der Feste bis in alle Einzelheiten angeordnet.

Gott hat seinem Volk „Feste“ verordnet. (3. Mose 23). Diese sollen als ewige Ordnungen gefeiert werden.

Mit dem Ziel: Gott schafft Heil und das soll im Volk lebendig bleiben. Die biblischen Feste sind Gedenk- und Erinnerungstage und bezeugen Gottes Wirken zum Heil seines Volkes und der ganzen Menschheit.

Juden, die an Jesus als ihren Messias glauben haben in ihren Gemeinde von Anfang diese Feste mitgefeiert. Selbstverständlich mit dem neuen Verständnis was durch Jesus geschenkt worden ist. Durch ihn hat – so schreibt es Paulus – Gott Sein Licht auch in unseren Herzen aufstrahlen lassen“: Was in unserer Zeit und in unserer Kultur und christlichen Kirche etwa aus dem Weihnachtsfest geworden ist steht auf einem ganz andern Blatt. Gottes Heilsschaffen soll unter uns Menschen lebendig bleiben. Die Feste sind Gedenk- und Erinnerungstage und bezeugen Gottes Wirken zum Heil seines Volkes und der ganzen Menschheit.

Darum feiern wir besondere Gottesdienste. Darum haben wir zwei Feiertage und gleich danach wieder einen Sonntag. Geschenkte Zeit um uns auf Gott hin ausrichten zu können. Viel Zeit dazu, um uns von dem Lichtglanz der Herrlichkeit des Christus, welcher das Bild Gottes ist, neu begeistern zu lassen. Wenn wir diese Zeit nicht dazu nützen, dann vergeuden wir die uns von Gott geschenkte Freizeit, sehr zu unserem eigenen Schaden.

Die vollständige Predigt zu 2. Kor 4,3-6 zum lesen: hier

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