Jossi Beilin’s Urteil: Mahmoud Abbas ist durch und durch unwahrhaftig

Jossi Beilin – Mahmoud Abbas ist durch und durch unwahrhaftig!

Am 24.04.2014erschien in der israelischen Tageszeitung „Haaretz“ ein Kommentar des Journalisten Ari Shavit. Daniela Marcus hat ihn ins Deutsche übersetzt.

Avi Shavit hat den Abbruch der Friedensverhandlungen kommentiert und dabei die frustrierende Erkenntnis eines israelischen Politikers öffentlich gemacht. Er hat seinen Kommentar überschrieben: „Warten auf den palästinensichen Godot“. (umgangssprachlich; nach dem Theaterstück „Warten auf Godot“ von Samuel Beckett (1952) und bedeutet: vergebliches Warten; auf etwas, das wahrscheinlich nicht eintreffen wird).

Zusammen mit Jossy Beilin, Knessetmitglied  und auch früherer Außenminister Israels, habe er gelernt was viele andere nicht gelernt haben: „Sie erlauben Abbas noch immer, sie zum Narren zu halten, während sie auf den palästinensischen Godot warten, der nie erscheinen wird.“

Eine Hoffnung nach der andern zerplatzten. Zuletzt also dies: Auf seine eigene elegante, höfliche Art sagte Abbas in den vergangenen Monaten sowohl zu Kerry als auch zu Barack Obama „Nein“. Wieder ist die Position des palästinensischen Präsidenten klar und konsequent: Von den Palästinensern darf nicht verlangt werden, Kompromisse zu machen. Es ist ein kompliziertes Spiel, dieses Herauspressen von immer mehr israelischen Zugeständnissen ohne den Palästinensern ein einziges wirkliches Zugeständnis abzufordern. Fazit: Es lohnt sich, folgendes zu beachten: 20 Jahre nutzloser Gespräche haben zu nichts geführt. Es gibt kein von Abbas unterschriebenes Dokument, das ein wirkliches palästinensisches Zugeständnis enthält. Keins. Es gab nie eines und es wird nie eines geben“.

Hier kann man den ganzen Artikel lesen über 20 Jahre vergebliche Bemühungen und enttäuschte Hoffnungen.

Quelle: Article printed from haGalil: http://www.hagalil.com/archiv

 

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