Predigt zum Dreieinigkeitsfest 2014

Predigt in Feg, Mühlacker am 15.06.2014, Dreieinigkeitsfest

Heute sind wir im Festkreis der Christenheit beim Dreieinigkeitsfest angekommen. Den allermeisten Zeitgenossen, völlig unbekannt. Auch viele Christenmenschen können kaum etwas anfangen damit. Mein Computer hat mir mal in einer Predigt beim automatischen Rechtschreibprogramm „dreieiniger Gott“ als Fehler angekreuzt. Korrekturvorschlag: „dreibeiniger“ Gott. So fremd ist uns dieses Wort geworden. Das ist zwar lustig, aber nicht zum Lachen. Es ist zum Heulen. Es zeigt nur in welch einer gottvergessenen Gesellschaft wir leben. Das MT sucht dieser Tage Bilder von „fußballverrückten“ Zeitgenossen. Die lassen sich sicher leicht finden. Was unsere krisengeschüttelte Welt aber braucht von A „Afghanistan“ – bis Z „Zentralafrika“ ist die klare Botschaft von der Liebe Gottes zu seinen Menschen. Oder sagen wir es anders: Unsere Welt braucht heute mehr denn je Menschen, die das neue Leben aus Gott glaubhaft vorleben, bezeugen und sie einladen. Menschen, die es dem Apostel Petrus gleichtun und unseren Zeitgenossen zurufen: „Lasst euch erretten aus diesem verkehrten Geschlecht“. Diese Botschaft ist heute noch genauso aktuell.

 

Liebe Geschwister,

 

Das Dreieinigkeitsfest schließt als Letztes die Reihe der großen kirchlichen Feste ab: Karfreitag, Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten. Feste in denen Jahr für Jahr Jesu Sterben und Auferstehen in unser Bewusstsein gerückt werden sollte. Gott hat seinem Volk geboten Feste zu feiern. Wozu? In erster Linie sollen unsere Feste Gottes große Taten in Erinnerung halten, sie vergegenwärtigen. Durch sie sollen uns Gottes Liebe nahegebracht werden. Gott liebt uns und sucht uns aus unserer Verlorenheit zu retten. Allen Menschen ist Rettung angeboten von der Sünde und dem ewigen Tod. Dazu kam der Sohn Gottes auf die Erde. Sein Sühnetod am Kreuz hat nochmals eine ganz andere Dimension als nur die Rettung eines Schwerverletzten aus dem „Riesendinghöhlengewirr“ im Bergtesgadner Land.  Wenn die Rettung klappt, dann kann das irdische Leben des Höhlenforschers um etliche Jahre verlängert werden. Aber was kommt nach dem irdischen Leben?  Ewiges Leben im Himmel oder ewiger Tod in der Hölle?

Das Fest der Dreieinigkeit Gottes bündelt nochmals Gottes Rettungsaktion. Gott wird uns als unser Schöpfer, als unser Erlöser und als unsere himmlische Kraft vor unser Inneres gestellt. Gottes Angebot gilt allen Menschen: „Komm auch du zu mir an mein Herz, ich will dich für alle Ewigkeit bei mir haben“. Du und ich, wir sind vor die Frage gestellt: Was hat für mich, was hat für Dich das herausragendste  Ereignis der gesamten Menschheitsgeschichte für Konsequenzen?

 Mein Thema heute lautet:

„Im Sieg Jesu leben – in der Kraft des Heiligen Geistes“.

Ausgehen werde ich von zwei Bibelworten, den beiden Monatssprüchen

für April und Juni 2014. Diese rahmen gleichsam die Ereignisse der wohl wichtigsten sieben Wochen der Menschheitsgeschichte ein.

Bibelwort 1: „Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ihr werdet weinen und heulen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet traurig sein; doch eure Traurigkeit soll in Freude verwandelt werden.“ (Johannes 16,20)

und

Bibelwort 2:  Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.“ (Galater 5,22.23)

Mein Fazit am Schluss der Predigt:

Wir dürfen in unserer Zeit mit der derselben Kraftwirkung des Geistes Gottes rechnen wie sie die erste Gemeinde in Jerusalem erlebt hat. Diese geschehen heute zu jeder Zeit und an allen Orten wo Gemeinde Jesu lebt. Wir alle sind auch eingeladen diese in unserem Leben zu erfahren. Jesus hält absolut was er vor seinem Gang ans Kreuz seinen Jüngern versprochen hat: „Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.“ (Joh 14,23) Dazu auch das andere Versprechen:  „Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr recht frei.“

Während der sieben Wochen zwischen Karfreitag und Pfingsten im Jahre 33 hat Jesus der Sohn Gottes unsere Erlösung geschaffen. Wir dürfen sie annehmen und dadurch ewiges Leben gewinnen.

Wer wollte es nicht:

„Im Sieg Jesu leben – in der Kraft des Heiligen Geistes“

„Wen der Sohn frei macht, der ist recht frei.“ Herzlichen Glückwunsch allen, die mit Jesus unterwegs sind.

Hier können Sie die ganze Predigt lesen: Predigt FeG_15.6.14

 

 

 

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