Frieden in Nahost? – nur durch den jüdischen Messias Jeshua (Jesus)

Frieden in Nahost? – nur durch den jüdischen Messias Jeshua (Jesus)
Ein Ereignis in unseren Tagen aus Haifa

In einer Zeit, wo mörderische Entführungen, (drei jüdische und ein arabischer Jugendlicher waren wenige Tage zuvor ermordet worden) gewalttätige Ausschreitungen und ein sich entwickelnder Krieg in Gaza die Spannungen in Nahost und weit darüber hinaus zum Überkochen bringen, kamen in Haifa in den ersten Julitagen geschätzte 1000 Jugendliche und Erwachsene zur Elav-Konferenz zusammen. Es waren meist messianische jüdische, unter ihnen aber auch einige Dutzende arabisch-christliche junge Leute, die sich trafen. Sie alle kamen ganz aufgewühlt in heftigen Emotionen bei der Konferenz an.
„Diese jungen Leute tragen innerlich Verletzungen wegen der vergangenen Gewalt hier in Israel“, sagt Rick Ridings, der Organisator der jährlichen Elav Konferenz. „Viele von ihnen dachten, dass sie mit den Gefühlen zurechtkommen, aber wegen der Entführungen und Tötungen sind sie voller Schmerz, auf beiden Seiten.“
Für viele der jungen Gläubigen war es das erste Mal, dass sie so eine tiefgreifende Begegnung mit der „anderen Seite“ hatten. Als dann ein arabischer Christ, der in Gaza aufgewachsen war und ein junger messianischer Israeli miteinander ihre Erfahrungen mit Gott austauschten, war das eine Hilfe für die anderen, sich zu öffnen und über das zu sprechen, was sie wirklich empfinden, ganz ehrlich den andern mitzuteilen, was in der Armee erlebt hatten oder mit Freunden, die von Terroristen getötet worden waren.

Zum Beispiel Chava. Auch sie nahm an der dreitägigen Zusammenkunft in Haifa teil. Für Chava, die in einem jüdisch-orthodoxen Ghetto aufgewachsen ist, war es neu, in so engen Quartieren mit Arabern zusammen zu sein. „Ich bin immer mit meiner Familie zur Klagemauer gegangen und dann haben wir gebetet, dass den Arabern Schlimmes wiederfährt“, erinnert sie sich. „Wir sehen die Araber als schlechte Menschen an. Aber als ich sie jetzt zu Gott beten sah und sie in Hebräisch und dann in Arabisch Gott (denselben für Juden und Moslems) loben sah, hat Gott mein Herz berührt. Sie sind die verlorenen Brüder und Schwestern, die ich schon immer gesucht habe“, sagt sie. Und weiter: „Als ich die Füße meiner arabischen Schwester wusch, konnte ich um Vergebung bitten für die Weise, wie meine Familie und mein Volk die Araber sehen“, sagt diese junge Jüdin Chava. „Sie dann zu hören, dass sie mir vergibt und dass sie mich liebt, war so heilsam. Das war die Liebe Jeshua‘s, nichts anderes. Ich hatte noch nie eine arabische Freundin. Jetzt bin ich im täglichen Kontakt mit meinen Schwestern aus Ramallah, Jordanien und dem Libanon“, lächelt Chava.
Bitte lest den ganzen Bericht. Hier der Link zur Quelle:
http://lfisrael.blogspot.de/2014/07/messianische-juden-arabische-christen.html
unter der Überschrift: „Messianische Juden, Arabische Christen treffen sich in Zeiten von Gewalt und Wut.“

Viele fragen sich hierzulande, warum erhört Gott die vielen aufrichtigen Gebete hingegebener Christen offensichtlich nicht, die ihn bestürmen ein Ende der Gewalt herbeizuführen und Frieden zu schaffen? Es scheint umgekehrt sogar so zu sein, dass Hass und Gewalt weiter anwachsen. Vor mehr als 20 Jahren wurde der sogenannte Oslo-Friedensprozess gestartet. Drei Politiker haben dafür den Friedensnobelpreis erhalten. Doch heute ist man weiter von einem Frieden entfernt als damals.

Vieles deutet darauf hin, dass im Zusammenhang mit dem Wiederkommen Jesu schwerste Gerichtszeiten sowohl auf Israel als auch auf die Völkerwelt zukommen werden. Paulus schreibt in Rö 1,18ff: „Denn Gottes Zorn vom Himmel wird offenbart über alles gottlose Wesen und Ungerechtigkeit der Menschen (Juden und Nichtjuden), die die Wahrheit in Ungerechtigkeit aufhalten.“ „Die Wahrheit in Ungerechtigkeit aufhalten“, das tun alle die Jesus ablehnen. Denn ER ist die Wahrheit, und ER ist unsere Gerechtigkeit.

Wir müssen damit rechnen, dass die politischen Spannungen weiter zu nehmen. Täglich erfahren wir in den Nachrichtensendungen von den zahlreichen Konfliktsituationen dieser Welt. Terror und Gewalt nehmen zu. V.a. im Nahen Osten, in Israel. Seit kurzem haben sich ISIS Zellen – „Islamischer Staat in Irak und Syrien“ – schon im Gazastreifen festgesetzt. Das sind radikale islamistische Kämpfer, die bereits weite Gebiete im Irak unter ihrer Kontrolle gebracht haben. Sie verbreiten Terror, Angst und Schrecken und wollen eine Kalifat, eine islamistische Herrschaft, im ganzen Nahen Osten errichten. Die Hamas ist machtlos gegen sie. Das zeigt sich ja auch an den gestern (15.7.14) gescheiterten Waffenstillstandsbemühungen.

Friedlosigkeit ist im prophetischen Wort der Schrift für die letzte Zeit vorausgesagt. Und aus dem Munde Jesu selber hören wir für die Zeit seiner Wiederkunft: „Die Menschen verschmachten vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit Macht und großer Herrlichkeit.“ (Luk 21:26f).

Kann es sein, dass Gott die vielen Gebete für Frieden in Nahost und in der Welt nicht – noch nicht – erhört, weil Jesus bald wiederkommt. Und wir bereits die Vorboten des kommenden Gerichts erleben?

Noch haben wir die Möglichkeit zur Umkehr vor diesen aufkommenden Gerichtszeiten. So war z.B. im Losungswort am Sonntag, 13.7.14 ein Bußruf des Propheten Micha zu hören: „Höret, alle Völker! Merk auf, Land (Israel) und alles, was darinnen ist! Denn Gott der HERR hat mit euch zu reden.“ Micha 1,2

Beten wir darum, dass viele, viele im Volk Israel – aber auch hierzulande – in unseren Tagen den von Gott als Retter gesandten Messias erkennen, sich IHM zuwenden, zu IHM umkehren und gerettet werden. Das ist unsere Aufgabe als Gemeinde Jesu im Blick auf Israel und die Welt. Damit tun wir v.a. dem Volk Gottes aus dem Jesus kam und dem wir unser Heil und unsere Rettung verdanken, dem Volk das wir lieben und zu dem wir stehen, den besten Dienst. Und so erfüllen wir den uns von Jesus erteilten Auftrag. Paulus schrieb in Rö 1,16: Die Frohbotschaft von Jesus gehört den Juden zuerst.

Ausführlich gehe ich auf diese Thematik ein in einer aktuellen Predigt unter dem Thema: Das „Dennoch des Glaubens“ in unserer Zeit!
Mehr dazu auf der Website:http://www.israelschalom.de/2014/07/vom-dennoch-des-glaubens-in-unserer-aktuellen-zeit.html
Zum Download der ganzen Predigt hier: Predigt_LGV_Illingen_13.7.14
Fritz Ehmendörfer,
Email fe@israelschalom.de
Web www.israelschalom.de

16.07.2014

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