Jordanischer Scheich: ‘Es gibt kein “Palästina” im Koran. Allah [=Gott] hat Israel den Juden gegeben’

Eliyokim Cohen, hat in den Jews­News vom 15.8.2014 einen bemerkenswerten Artikel veröffentlicht. Dieser ist u.a. von Heiniger-net ins Internet gestellt worden.

Scheich Ahmad Adwan, der sich als muslimischer Gelehrter vorstellt, der in Jordanien lebt, sagt auf seiner persönlichen Facebook-Seite, dass es nichts Derartiges wie “Palästina” im Koran gebe. Allah [=Gott] hat das Heilige Land den Kindern Israels gegeben bis zum jüngsten Tag (Koran, Sure 5 - “Die Sure des Tisches”, Vers 21), und “Wir haben die Kinder Israels zu den Erben (des Landes) gemacht” (Koran, Sure 26 — “Die Sure der Dichter”, Vers 59).
Adwan schließt seinen bemerkenswerten Artikel mit den Sätzen: „(Die Juden) sind ein friedliches Volk, die den Frieden lieben, die nicht feindselig und keine Aggressoren sind, aber wenn sie angegriffen werden, dann verteidigen sie sich, während sie dem Angreifer so wenig Schaden wie möglich zufügen wollen. Es ist eine Ehre für sie, dass Allah sie auserwählt hat von allen Völkern der Erde — also von den Menschen und Geistern bis zum Tag des jüngsten Gerichtes. Ich habe die Gründe für Allah’s Wahl in meinen Büchern und Pamphleten dargelegt. Wenn Allah sie auserwählt, so hat er das nicht aus bloßer Höflichkeit getan, und er war auch anderen Menschen gegenüber nicht ungerecht, es ist nur so dass sie (die Juden) das verdient haben. Hier der ganze Artikel: http://heiniger-net.ch/archives/3248

Nachprüfungen im Internet ergaben, dass Scheich Ahmad Adwan nicht der einzige moslemische Gelehrte und Korankenner ist, der diese Auffassung vertritt. Ein weiterer Moslem: Nissim Dana, middle eastern affair professor, äußert sich auf der Website http://www.alamoministries.com/Newsletters/19200.pdf http://heiniger-net.ch/archives/3248ähnlich. Dieser Text ist allerdings auf Englisch verfasst.

Es ist höchst aufschlussreich, dass die in der Bibel klar bezeugten Landverheißungen an das Gottesvolk Israel offenbar auch dem Koran nicht fremd sind. Umso mehr sollten wir Christen diesen Verheißungen Gottes für die gegenwärtige Zeit Gültigkeit zollen. Gott ändert sich nicht. Und er ändert seine Pläne nicht. Daran sollten wir uns mit unseren Gebeten orientieren und Gott an seine Verheißungen „erinnern“ (Ihr, die ihr Jahwe erinnert, gönnet euch keine Ruhe und lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem befestigt und bis er es zum Ruhme macht auf Erden! Jes 62,7.8) . Ein anderer Schwerpunkt für unser Beten muss der sein, dass wir sowohl für die Juden als auch für die Moslems um eine Umkehr und Hinwendung zum Gott der Bibel bitten. Beide brauchen die Erlösung durch Jesus den Sohn Gottes um vor dem kommenden Gericht gerettet zu werden. Der Apostel Paulus schreibt: Röm 1:16 „Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen (=Nichtjuden, die Moslems gab’s zu seiner Zeit noch nicht!).“

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