Leben im Licht des kommenden Tages

Eine gute Nachricht:
Jesus Christus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium. (1.Tim 2,10)

Bitte sage nicht: Das ist doch nichts Neues. Das hat doch Paulus vor 2000 Jahren schon dem Timotheus geschrieben. Richtig! Aber diese Nachricht hat’s in sich. Gerade für unsere Zeit. Das Evangelium ist einzigartig und wunderbar. Unendlich mehr als „nur“ Frohe Botschaft. Das Evangelium ist göttliche Power, ist eine unüberbietbare Kraft für jede Lebenslage, das Gegenmittel gegen Verzagtheit und Resignation. Die Aufbaunahrung für jede Schwächephase auf unserem Lebensweg. Das Licht im Dunkel unserer Sterbestunde. Im Evangelium steckt eine Kraft die selbst Tode lebendig macht. Das Geheimnis dieser Frohbotschaft ist eine Person: Unser Herr Jesus Christus selbst. Seit seiner Auferstehung lebt der himmlische Christus im Evangelium. „Das Wort wurde Fleisch – will sagen wurde Mensch – und wir sahen seine Herrlichkeit. Eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater voller Gnade und Wahrheit“ (Joh 1,14)
Jesus brachte ewiges göttliches Leben zu uns Menschen. Seit 2000 Jahren ist ewiges göttliches Leben auf unserem Planeten zu haben: „Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht.“ Seit 2000 Jahren ist dieses Leben für dich und mich zu haben. Wo ist es zu finden in unserer Welt? Wie zu haben? „Durch das Evangelium“. Dem Wesen nach ist das Evangelium zunächst eine Botschaft. Es sind Worte. Aber keine gewöhnlichen Worte, keine menschlichen Worte. Menschliche Worte sind nicht selten Schall und Rauch. Beim Evangelium ist das völlig anders. Das sind Gottesworte, voller Kraft und Leben. Evangelium, so schreibt Paulus den Christen in Rom, „es ist eine Kraft Gottes, die da rettet alle, die daran glauben“. Im Griechischen kommt das noch deutlicher zum Ausdruck: „Das Evangelium ist dynamis tou theou Dynamit Gottes. Es sprengt unsere menschliche Versklavung auf, die uns Satan eingebrockt hat. Die Macht der Finsternis von Sünde, Tod und Teufel ist zerbrochen. Die Frohbotschaft von Jesus Christus hat die Kraft in sich Menschen aus dem Verderben zu retten und sie zu Gotteskindern, zu Himmelbürgern zu machen.

Vor Jahren ist in Indien folgendes passiert:
Ein Diamantenhändler verpackte eine Lieferung Edelsteine, die zu einem indischen Händler geschickt werden sollten. Sorgfältig wurde jeder Stein einzeln eingewickelt. Als er zu dem kostbarsten Diamanten kam, benutzte er die ersten drei Kapitel des Johannes-Evangeliums als Verpackungsmaterial. Er hatte einen Vorrat an Bibeln ‚in seinem Büro, denn das weiche Papier war ein gutes Verpackungsmaterial für seine kostbaren Edelsteine.
Der indische Händler, ein Hindu, erhielt das Packet. Beim Auspacken las er einen Vers, aus dem Evangelium, der ihn zutiefst berührte. Nun war die Verpackung wichtiger als der kostbare Diamant den sie enthielt. Er las: „Denn also hat Gott die Welt geliebt dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Joh.3,16.
Er war zutiefst erstaunt über diese Worte und sprach mit seinen Nachbarn darüber. Durch Gottes Gnade, erkannte er, dass dieses Wort auch für ihn gilt. Im Glauben nahm er Jesus Christus als seinen Herrn an und erzählte vielen Menschen von seinem kostbarsten Fund.
Als später ein christlicher Missionar an den Ort kam, und nur Hindus dort erwartete, fand er eine große Gemeinde indischer Christen vor.

Solches bewirkt die Sprengkraft die in der Botschaft von Jesus – im Wort vom Kreuz – enthalten ist. Absolut sicher ist dies: Dieses Evangelium hat im Laufe der vergangenen Jahrhunderte nichts von seiner heilsamen und rettenden Kraft verloren. Sie kommt uns heute in besonderem Maße zu Gute.
Wir leben heute in einer besonderen Zeit. Worin besteht die besondere Situation heute?
Wir leben heute in einer Zeit wie nie zuvor.
Die Heilsgeschichte Gottes mit seinen geliebten Menschen geht ihrer Erfüllung entgegen. Die allermeisten Menschen wissen davon nichts, haben keine Ahnung davon. Warum nicht? Sie sind nach Paulus „tot in den Sünden“. Sie leben ohne Gott im Herzen, gottlos. Lebendig tot. „Die Sünde ist der Leute Verderben“. Getrennt von Gott: tot! Paulus erinnert die Christen in Ephesus an ihr voriges Leben als Heiden:“Ihr habt damals ohne Christus gelebt und wart ausgeschlossen von Gottes Volk. Darum galten für euch die Zusagen nicht, die Gott seinem Volk gab, als er seinen Bund mit ihnen schloss. Ohne jede Hoffnung und ohne Gott habt ihr in dieser Welt gelebt.“ (Epheser 2,12) Das hat sich bei den Christen in Ephesus radikal geändert, als sie an Jesus gläubig wurden: Von dem Augenblick an lebten sie jetzt mit Christus. Mit der Konsequenz: „… weil Jesus Christus am Kreuz sein Blut vergossen hat, gehört ihr jetzt zu ihm. Ihr seid ihm jetzt nahe, obwohl ihr vorher so weit von ihm entfernt lebtet“, (Eph 2,13) schreibt ihnen Paulus. Ohne Christus: tot“. Mit Christus „lebendig“.
Die Ursache für die weltweit rasant zunehmenden Katastrophen hat ihre Ursache in der Gottlosigkeit. Weit über 90% unserer Zeitgenossen leben so wie die Christen in Ephesus bevor sie zu Jesus gefunden haben. Getrennt von Gott, gottlos, lebendig tot. Damit aber auch geistlich blind. Sie sehen nicht wie Gott uns, seine Menschen sieht. So sehr liebt Gott seine Menschen, dass er aus dem Himmel Jesus – seinen Sohn – zu uns sandte um uns zu retten. (Joh 3,16) Sie alle sind ebenso blind für die besondere Zeit in der wir heute leben.
Als Jesusleute leben wir heute schon im Licht des kommenden Tages.
Die Frage ist jetzt, wie machen wir das, wie stellen wir das an, unser Leben in diesem göttlichen Licht zu leben. Wie setzen wir um was Jesus uns durch seinen Sieg über Sünde Tod und Teufel errungen hat.
Lesen Sie die ganze Predigt hier: Jesus_hat_das_Leben_ans_Licht_gebracht_2.Tim_1,10

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