Nahostkonflikt politisch nicht lösbar – Gott hat eigene Pläne

Fritz u. Hedi auf Massada_auss IMG_1879Zusammen mit meiner Frau waren wir zu unserem „Jahres-Update-Israel“ im September 2014 wieder in Israel. Dieses Mal als Gäste bei der GdV -(Gemeinschaft er Versöhnung, www.gdv-cor.org) – zu einer „Schnupperwoche“. Die Zeit bei diesen Christen aus der Schweiz (seit 20 Jahren in Jerusalem) war für uns in vieler Hinsicht eine sehr wertvolle Zeit. Die gemeinsame Zeit mit diesen Geschwistern hat uns sehr gestärkt. Wir konnten einen Einblick gewinnen in ihr verbindliches Leben, das nur einem Ziel dient: Gottes Liebe in Jesus sowohl Juden und auch Arabern zu bezeugen. Dazu setzen sie sich ganz ein. Ein gut durchstrukturiertes Tages- und Wochenprogramm, das von geistlichem Leben (Gemeinschaftliches Leben, Lobpreis, Gebet, Stille Zeit) getragen wird, hat uns stark beeindruckt. An praktischen Einsätzen durften wir teilnehmen und können uns dadurch besser ihre alltäglichen Herausforderungen (ob Hausbesuche Kinder- oder Frauenstunde, Einsätze in Parks etc) vorstellen. Die Geschwister der GdV haben uns hinsichtlich ihrer geistlichen Reife und vielfältigen Kompetenz stark beeindruckt und angeregt zum Nachahmen.
Bei den wertvollen Gesprächen mit Marcel Rebiai (Gründer und Seniorleiter), haben wir erfahren, dass er in den ersten Oktobertagen sehr engagiert und mit seiner ganzen Kompetenz und anerkannten Leiterrolle innerhalb des Leibes Jesu (=Gemeinde Jesu in Israel) unter Juden und Arabern sich dafür einsetzt, dass Gott die Wunden heilen möge, die wegen des Gazakrieges im Verhältnis der jüdischen zu den arabischen Geschwistern entstanden sind. Zwei Leitertreffen von jüdischen und arabischen Jesusgläubigen waren dafür für in den kommenden Wochen geplant. Wir wurden ausdrücklich dafür um Fürbitte gebeten.
Wertvoll für uns waren auch die Gespräche mit Marcel Rebiai, dem Gründer und Seniorleiter der Gemeinschaft Er ist exzellenter Kenner sowohl des Judentums als auch des Islam und zugleich als profunder Bibelkenner, Prediger und Lehrer. Er hat einen sehr guten politischen Ein- und Überblick über die gesamt Lage im Nahen Osten, und kennt v.a. auch die geistlichen und religiösen Zusammenhänge des Konflikts. Er hat beide „Konfliktparteien“, sowohl die Juden als auch die Moslems, von Herzen lieb, weil Gott sie liebt. Auch deshalb, weil Marcel die Pläne Gottes zur Aufrichtung Seines Friedensreiches aus der Schrift kennt. Marcel Rebiai hat in einem Artikel „Der Gazakrieg als Modell der Wahrnehmung Israels“ seine Erkenntnisse zusammengefasst. Sie helfen uns den Konflikt geistlich zu beurteilen, zu verstehen und die richtigen Folgerungen daraus zu ziehen. Der Konflikt ist wirklich religiöser Natur und kann politisch nicht gelöst werden. Frieden wird der wiederkommende Messias schaffen.
Am 11.11.2014 habe ich in der EFG Bretten einen Vortrag zu diesem Thema gehalten. Ausführlich sprach ich zum Thema: „Der Gazakrieg im Sommer 2014 – Ursachen – Auswirkungen und Folgen für Israel und die Gemeinde Jesu“. Im ersten Teil zeigte ich die Entstehung des Konflikts auf. Im zweiten stellte ich die „göttliche Perspektive“ zum gegenwärtigen Geschehen gegenüber. Die Unlösbarkeit des Konflikts hängt mit Gott zusammen. Vielleicht fragen Sie, ja, will denn Gott keinen Frieden. Doch! Aber nach seinen Bedingungen. Die werden uns im Wort der Bibel durch Mose, die Propheten, Jesus und die Apostel klar aufgezeigt. Wir haben ist im Nahostkonflikt mit dem Gott Israels, mit dem Gott der Bibel zu tun.
M.a.W.: Der ganze Konflikt und damit auch der wachsende – irrationale Antisemitismus weltweit hat geistliche Ursachen. Warum? Das hängt schlicht und ergreifend damit zusammen, dass der ewige Gott andere Pläne und andere Ziele verfolgt will als wir Menschen. Wir leben in einer Zeit, in der der Gott der Bibel gewaltig eingreift in die Geschichte. Souverän erfüllt er Verheißungen, die er schon vor Tausenden von Jahren durch seine Propheten angekündigt hat. Gottes Pläne mit Israel und die Pläne der Völker einschließlich Israels sind z.T. einander entgegengesetzt. Da prallen gewaltige Mächte aufeinander. Wir müssen lernen das aktuelle Geschehen um Israel v.a. aus der geistlichen, heilsgeschichtlichen Perspektive zu betrachten. Mit dem Wiedererstehen Israels – dem grünenden Feigenbaum – sind wir in eine letzte entscheidende Phase eingetreten. Gott hat das letzte Kapitel seiner Heilsgeschichte aufgeschlagen.
Der Gazakrieg erinnert uns an das Phänomen, dass wir mitten im letzten Kapitel der Geschichte Gottes mit den Menschen sind, das Gott aufgeschlagen hat. Gottes Herrschaft nimmt in seinem Volk und durch sein Volk Israel Gestalt an, wird Geschichte. Das fordert den Widerstand der Völker heraus. Und nicht nur die Völker. Hinter den Völkern steckt doch auch der große Gegenspieler Gottes.
Zugleich wird aber auch die Herzenshaltung der gottlosen Menschen und Völker aufgedeckt. Wir Menschen können wissen was Gott will. Wir haben die Bibel. Gott hat darin zu uns gesprochen durch die Propheten, durch Jesus und durch die Apostel. Wir können wissen, wohin die Weltgeschichte laufen wird.
Gott schafft Heil Gott schafft Heil für Israel und die Völker, aber Heil nach seinen Plänen. Auflehnung, Ablehnung und Zurechtweisung sind die Reaktion der Völker auf Gottes Wirken.
„Stolz wird sich den Planen Gottes immer verweigern, ohne zu verstehen, dass seine Pläne immer gerecht und wahr sind. Es geht hier nicht mehr um die Mangel und Fehler, die Israel als Staat begeht. Die Zeit der Konfrontation der Souveränität Gottes mit den Herrschaften dieser Welt ist angebrochen. Ohne Endzeithysterie kann man nüchtern eine weltweite Zunahme der Rebellion und Feindschaft gegenüber Gott und seinen Plane feststellen. Das zeigt sowohl die Behandlung Israels wie auch die globale Zunahme der Christenverfolgung (heute werden 100 Millionen Christen weltweit verfolgt, alle 5 Minuten wird ein Christ wegen seines Glaubens getötet). Der Prophet Sacharja hat vor Tausenden von Jahren verkündet (Sach 12,2-3), dass eines Tages die Völker vereint aus Auflehnung gegen die Herrschaft Gottes, gegen den Messias, seine Stadt und sein Volk in den Kampf ziehen werden. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Existenz Israel ganz anders behandelt wird als alle anderen Volker, denn durch die Existenz und die Zukunft dieses Staates wird nach Gottes Plänen auch die Zukunft der Völker bestimmt. Das Ziel Gottes durch seinen Messias ist, an Israel und durch Israel den Völkern Heil, Frieden und Freiheit zu schaffen.“ (Marcel Rebiai)
Dagegen wehrt sich die gottlose Welt unter dem Einfluss von Gottes Gegenspieler mit allen Mitteln. Der ganze Vortrag kann hier heruntergeladen werden:
1141111_efg_Bretten_Was_lernen_wir_aus_dem_Gazakrieg_gek

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