Einen herzlichen Gruß zu Advent und Weihnachten

Liebe Verwandte, Freunde und Bekannte,
herzlich grüßen wir Euch und wünschen frohe, ermutigende und gesegnete Tage in der Advents- und Weihnachtszeit. Wir sind unserem Vater im Himmel sehr dankbar, dass wir trotz fortschreitenden Alters gesund und rüstig sein dürfen. Das ist ein besonderes Geschenk, das vielen – leider – so nicht vergönnt ist. Wir wissen, dass es auch bei uns von heute auf morgen anders werden kann. Aber auch dann bleiben wir unter der gnädigen Führung Gottes, der uns ein ewiges Erbe versprochen hat.
Ein lieber Freund und Bruder, Marcel Rebiai, Jerusalem, hat ein wertvolles Andachtsbuch geschrieben. In seiner Andacht zum 27. November hat er uns unsere Heimat beim Vater im Himmel lieb gemacht:

Sehnsucht nach Heimat
„Seht, ich sende meinen Boten; er soll den Weg für mich bahnen. Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Bote des Bundes, den ihr herbeiwünscht.
Seht, er kommt!, spricht der Herr der Heere.“ Maleachi 3:1

Advent bedeutet Ankunft. Wenn wir Advent feiern, sollten wir uns überlegen, was für eine Ankunft wir eigentlich erwarten – falls wir überhaupt etwas erwarten.
Leider ist die Adventszeit heute vor allem geprägt vom Konsumrausch des Weihnachts-rummels und vielen geschäftigen Vorbereitungen, so dass uns der Stress krank macht. Viele von uns haben darum nur den einen Wunsch: diese Zeit möglichst schnell hinter sich zu bringen. Aber der Stress hat noch eine andere Ursache als die ruhelose Geschäftigkeit.
In der westlich-christlichen Kultur gibt es keine vergleichbare Zeit, in der die menschlichen Emotionen so sehr aufgewühlt sind wie im Advent. Sehnsüchte und Wünsche werden übermächtig; viele setzen sich, wenn auch unbewusst, mit der Frage nach Zugehörigkeit und Familie auseinander. Einsamkeit und Heimatlosigkeit können zu einer erdrückenden Leere werden.
Im Volksempfinden gibt es kaum etwas Traurigeres, als wenn jemand am Heiligabend keinen Ort der Zugehörigkeit und Geborgenheit findet. Es ist kein Zufall, dass die Sehnsucht nach Heimat in dieser Zeit so übermächtig wird, wo wir Geburt und Ankunft dessen feiern, der kam, uns aus Heimatlosigkeit, Verlorenheit und Finsternis herauszuführen. Jesus kam, um uns aus der Finsternis ins Licht, aus Gebundenheit in die Freiheit zu führen. Er wird jeden, der sich ihm anvertraut, an den Ort bringen, von dem es heißt: „Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! … und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz … “ (Offenbarung 21:3-4) Das ist die Beschreibung des endgültigen Heimkommens. Welcher Mensch würde sich nicht danach sehnen!
[Quelle: „Gott schauen“ von Marcel Rebiai, GdV Stiftung Gemeinschaft der Versöhnung, Postfach 134 CH-9411 Winterthur]

In dem Wunsch, dass Euch diese lebendige Hoffnung trägt und hält grüßen Euch
Fritz und Hedi

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