Bundesaußenminister Sigmar Gabriel in Israel

Deutschland zu Gast bei Freunden
Über den Besuch des Bundesaußenministers Sigmar Gabriel in Israel
von Josias Terschüren Mai 2017

Der Autor des Reports ist Josias Terschüren, Direktor für Öffentlichkeitsarbeit bei der Initiative 27. Januar. Diese hat sich in ihrer Arbeit neben dem Gedenken an den Holocaust, dem Kampf gegen Antisemitismus auch der Israelsolidarität als drittem Schwerpunkt verschrieben. Die derzeitige Entwicklung in den deutsch-israelischen Beziehungen sind beängstigend. Josias Terschüren zeichnet die Entwicklungen und Prozesse für die bilateralen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel innerhalb der letzten Monate nach.

„Es ist ein turbulenter Abschnitt der deutsch-israelischen Beziehungen, der sich momentan vor unseren Augen abspielt. Schuld an den Turbulenzen ist einmal mehr der Doppelstandard, der gemeinhin für Israel gilt. Auslöser der aktuellen Spannungen zwischen den befreundeten Nationen ist ein abgesagtes Treffen zwischen Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und dem deutschen Außenminister Sigmar Gabriel.

Die Absage durch Benjamin Netanjahu löste in Deutschlands Politik und Medien einen Eklat aus. Um nachvollziehen zu können, warum dieser sich dazu entschloss, den höchsten Diplomaten eines der engsten Verbündeten Israels in der Welt so öffentlich in die Schranken zu weisen, muss man die Vorgänge in einem größeren Kontext betrachten.“

Es lohnt sich die exakt recherchierten Details nachzulesen, die der Autor in seinem Artikel aufgezeichnet hat.

Hier der Link zum vollständigen Artikel 170620 Monitoring-Report-2017-05_Gabriel-in-Israel

„Gottes Friedensplan für Nahost – und wie er erkennbar Konturen gewinnt“.

Vortrag in der EFG Bretten (Baptisten) am 16.11.2016

Kaum ein Tag vergeht ohne beunruhigende Nachrichten über Krieg und Terror aus dem „Nahen Osten“.  In einem Gespräch mit einem Bekannten ging es um Schlagzeilen in den aktuellen Nachrichten. Wir sprachen über Krieg, Gewalt, Hass und Terror im Nahen und Mittleren Osten. Vielen erscheint dieser Konflikt wie ein Pulverfass für einen möglichen neuen Weltkrieg. Im Verlauf unseres Gesprächs sagte ich unvermittelt: „Ein Großteil der Völker des ‚Nahen Ostens‘ – wird einmal zum Segen werden für die gesamte Völkerwelt.“ Darauf die Antwort meines Bekannten: „Das glaube ich nicht!“ Eigentlich ist seine Skepsis nachvollziehbar.

Ich frage nun: „Woher nehme ich meine Zuversicht für eine positive Zukunft?“  Um es rundheraus zu sagen: „Aus dem Wort Gottes, aus der Bibel.“ Vor mehr als 2 ½ Jahrtausenden hat der lebendige Gott seine Zukunftsperspektive durch seinen Propheten Jesaia aufgezeigt: „Zu jener Zeit wird es eine Straße von Ägypten nach Assur geben. Die Völker werden sich gegenseitig besuchen und gemeinsam dem HERRN, dem Gott der Bibel, dienen. Dann wird Israel der Dritte im Bund sein und – zusammen mit Assur und Ägypten – ein Segen für die ganze Erde.“ So lesen wie in Jesaja 19,23.24. Statt „Fluchachse“ wie jetzt, dann einmal

In meinem Vortrag werde ich aufzeigen, warum dieses Prophetenwort auch für unsere Zeit glaubwürdig und noch in Kraft ist. Zu dem aber können wir erkennen, wie sich Gottes prophetisches Wort vor unseren Augen  in unserer Zeit erfüllt. Wir werden dabei feststellen, dass der Friedensplan Gottes für Nahost nicht kompatibel, nicht vereinbar ist, mit den Plänen die sich Menschen, Völker und ihre Regierungen machen. Denn Gottes Lösung gegen das ausufernde Chaos in der Welt geht viel tiefer als alle politischen Konzepte. Gott liebt seine Welt, darum ist er der bösen Natur des Menschen an die Wurzel gegangen und hat unser menschliches Elend mitsamt unserer Schuld und ihren Folgen durch Jesu Tod und Auferstehung überwunden. Erstaunliches und Mutmachendes  wird uns den Krisenregionen berichtet.

Lassen Sie sich davon überraschen, wie Gottes Friedensplan für Nahost  – und für die ganze Welt – Konturen gewinnt.

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Jordanischer Scheich: ‘Es gibt kein “Palästina” im Koran. Allah hat Israel den Juden gegeben’

Scheich Ah­mad Ad­wan, der sich als mus­li­mi­scher Ge­lehr­ter vor­stellt, der in Jor­da­nien lebt, sagt auf sei­ner per­sön­li­chen Facebook-Seite, dass es nichts der­ar­ti­ges wie “Pa­läs­tina” im Ko­ran gebe. Al­lah hat das hei­lige Land den Kin­dern Is­ra­els ge­ge­ben bis zum jüngs­ten Tag.

Auf der Website https://evalottas.wordpress.com/2014/03/16/scheich-besteht-darauf-israel-ist-das-land-der-juden/ erschien folgender Artikel:

Scheich besteht darauf: ‘Israel ist das Land der Juden’

Die Broschüre „My Yesha Shabbat“, die vom Jescha Rat finanziert wird, enthält in dieser Woche einen Artikel, unter der Überschrift „Israel, das Land der Juden”. Der Artikel ist jedoch bezeichnenderweise von einem moslemischen Scheich.

Der moslemische Gelehrte, Scheich Ahmad Adwan, der in Jordanien lebt, hat in der Vergangenheit immer wieder Artikel veröffentlicht, in denen er mit dem Mythos bricht, wonach der Koran das Land Israel angeblich als eine moslemische Heilige Stätte bezeichnen würde.

„Es gibt Strömungen im Islam, die behaupten, dass der Koran danach strebt, die Thora und die Bibel abzuschaffen“, schrieb der Scheich in dieser Woche. „Das ist jedoch nicht Wahrheit. Die Gebetsrichtung der Muslime ist in Richtung Mekka, und die Gebetsrichtung für die jüdischen Gebete ist gen Jerusalem. Diese Tatsache ist von großer Bedeutung, weil das im Koran ausdrücklich so vorgegeben und verkündet wird.“

„Allah beschloss, dieses Land ‘Israel’ und nicht ‘Palästina’ zu nennen. Die Bezeichnung ‘Palästina’ findet sich ja auch gar nicht im Koran“, sagte er weiter. „Gemäß unserem Glauben versprach Allah den Juden das Land Israel, und sie sind die alleinigen offiziellen Erben dieses Landes. Deshalb muss der Krieg der Moslems und Araber gegen die Juden aufhören, und sie müssen die Juden in Frieden auf ihrem Land leben lassen.“

Adwan hat bereits bei zahlreichen Gelegenheiten festgestellt, dass die moslemische Welt „den Koran verdreht“, und dass die Juden friedliebende Menschen sind, die das Recht haben, sich zu verteidigen.

So hatte er seinerzeit auch die palästinensische arabische Gemeinschaft scharf kritisiert, und er nannte sie „Mörder von Kindern, Alten und  Frauen“, weil sie diese als menschliche Schutzschilde missbrauchen, um die Juden dann fälschlicherweise dafür anzuklagen.

„Das hat sich bei ihnen eingebürgert, es ist ihre Boshaftigkeit. Sie haben Herzen aus Stein gegenüber ihren Kindern, und sie lügen öffentlich, um Rückendeckung und Unterstützung zu bekommen“, ergänzte er.

Adwan ist nicht die erste Autorität auf dem Gebiet der moslemischen Schriften, der feststellt, dass der Koran keinen Hinweis auf Israel als Heimat für die Moslems gibt. Der Professor für Nahost- Angelegenheiten, Nissim Dana, sagte kürzlich im Radiokanal Arutz Sheva, dass muslimische Gelehrte das Recht der Juden auf das jüdische Heimatland festgestellt haben, und sie verwenden den Koran sowie die anderen moslemischen heiligen Texte als Beweis.

(siehe auch: http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/177319#.UyVBwj95ON0)

(Übersetzung: R.L.)