Corona – Thema / Impfung: Wie damit umgehen?

Zwei interessante Beurteilungen zur Pandemie-Impfung, die sehr unterschiedliche Ansätze haben und doch im Blick auf eine Impfung nahe beieinander liegen.

Contra Impfung

Müsste sofort gestoppt werden!

Dr. Geert Vanden Bossche

https://www.epochtimes.de/politik/ausland/dramatischer-appell-an-die-who-top-virologe-warnt-vor-massensterben-durch-corona-impfungen-a3473412.html

______________________________________________________________________________

Corona-Erkrankung –
kein Problem

Weder mit oder ohne Impfung

Dr. Köhnlein

Internist mit eigener Praxis.
„Impfung ist bestenfalls überflüssig, schlechtenfalls bringt sie die Leute um.“

Begründung seiner Überzeugung:

Die Abrechnung: Ein Jahr mit Corona siehe:

https://youtu.be/f8aS8GTJYyg

Es lohnt sich beide Statements ansehen, um die Argumente in etwa beurteilen bzw. sie vergleichen zu können.

Sie kommen zu folgenden Urteilen:

„Wir werden einen enormen Preis für die Corona-Massenimpfkampagne zahlen“, sagt der führende Virologe und Impfentwickler Dr. Bossche. Er fordert die WHO deshalb in einem Schreiben auf, die Impfkampagnen weltweit „sofort“ zu stoppen.

Einer der weltweit führenden Virologen und normalerweise ein starker Befürworter von Impfstoffen schlägt bei Corona aber Alarm. Geert Vanden Bossche, der im Bereich der Infektionsforschung und Impfstoffentwicklung für die Pharmaunternehmen Novartis und GlaxoSmithKline, sowie für die Organisation GAVI und die Bill & Melinda Gates Stiftung tätig war, warnt, dass die Massenimpfkampagnen gegen das Corona-Virus, eine globale Katastrophe „epischen Ausmaßes“ auslösen wird.  …
… Die gegenwärtige, äußerst kritische Situation zwingt mich dazu, diesen Notruf zu verbreiten. Da das beispiellose Ausmaß der menschlichen Beteiligung an der Covid-19-Pandemie zu einer globalen Katastrophe ohnegleichen zu führen droht, kann dieser Aufruf nicht laut und deutlich genug ertönen und stark genug sein.“

Dr. Köhnlein – er hat ein Buch verfasst: „Der Viruswahn“ – kommt zu dem Ergebnis, dass die Bedeutung der Pandemie hochgespielt wurde. Nicht die Erkrankung sei das Problem, sondern die Maßnahmen gegen sie. Das Corona-Problem könnte schnell gelöst werden, wenn die Tests eingestellt würden. (Zitate: „Wir leiden an Testseuche“; „Impfung schwächt Immunschutz“)

Wie gehe ich – Fritz – damit um, nachdem dieses Thema wohl so schnell nicht aus den täglichen Schlagzeilen aller Medien verschwindet?

Dazu habe ich mir die Frage nach der Pandemie aus biblischer Sicht gestellt. Was sagt die Bibel dazu? Dabei hat mich in diesem Zusammenhang v.a. die Frage geleitet: „Was sagen uns Jesus und der Apostel Paulus von der besonderen Zeit, die der Wiederkunft Jesu vorausgeht.  

Vorausschicken möchte ich hierzu, dass ich vor wenigen Tagen nachts wach lag und mich dabei länger die Frage umtrieb, was unser Vater im Himmel uns wohl mit den gegenwärtigen Einschränkungen in unserem Alltag sagen will. (z.B. hat meine Frau Hedi schon über eine Woche unter heftigen Hüftschmerzen zu leiden.) Mir war es als ob ER mir sagen wollte: „Nicht nur ihr Menschen leidet Schmerzen. Schau, mich schmerzen auch sehr die von mir geliebten Menschen, wie sie in der gegenwärtigen Zeit so gottlos und fern von mir dahinleben. Dabei wird bald die Zeit kommen, in der mein Sohn erscheinen wird und seine Gemeinde mit sich vereinigen wird. Danach werden schwerste Zeiten des Gerichts anbrechen für alle die zurückbleiben.“ 

Wir haben ja in den Evangelien und in den Paulusbriefen ganz konkrete Aussagen über das Ende dieser Weltzeit. Etwa Kap 12,35-40 des Lk-Evangeliums redet Gott zu uns, dass wir Wartende sein sollen. Oder auch in Mt 24 und Lk 21. Wenig wird z.B. heute davon gesprochen, dass die Wiederkunft Jesu nicht ein einziger Akt ist, sondern sich in Etappen ereignen wird. Zuerst wird Jesus in Erscheinung treten um seine Gemeinde heimzuholen. Wir wissen nicht wann er kommt, aber wir sollten ihn täglich erwarten. So steht es z.B. in den Endzeitreden des Johannes-Evangeliums Kap 14,1-3; dann auch bei Paulus in seinen Briefen: Phil 3,20f; 1. Thess 4,15-18; 1. Thess 1,9b.10 u.v.a.)

Während ich mich so mit dem biblischen Wort zu diesem Thema beschäftigte kam mir ohne mein besonderes Dazutun ein biblischer Vortrag zu eben diesem Thema zu Gesicht. „Roger Liebi: Die Entrückung – wirklich vor der grossen Trübsal?“ Hier der dazugehörige YouTube-Link: https://www.youtube.com/watch?v=XIhwzOYplYU

Er befasst sich eine Stunde lang mit diesem Thema und berührt dabei so ziemlich alle  biblischen Hinweise.

Als Konsequenz der ausführlichen Beschäftigung mit diesem Thema ergibt sich für mich folgendes:

  1. Diese besondere Pandemie mit bislang unabsehbaren Folgen liegt letztlich in der Verantwortung unseres himmlischen Vaters. „Ist auch ein Unglück in der Stadt, das der Herr nicht tut?“ (Amos 3,6)
  2. Mit vielen Brüdern und Schwestern warten wir darauf, dass Christus wiederkommen wird zur Aufrichtung des Reiches Gottes auf der Erde. Wer weiß wie nahe diese Zeit gekommen ist. Ich möchte nach vorne schauen. (Luk 12,35f)
    „Wenn dies anfängt zu geschehen, so erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“ (Lk 21,28)
  3. Viele Bibelstellen weisen darauf hin, dass gegen das Ende dieser jetzigen, vergehenden Weltzeit Drangsal und schwere Zeiten kommen werden. Darum können mich die Negativschlagzeilen letztlich nicht erschrecken. Zumal unser Herr Jesus den Seinen verheißen hat: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden… Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. (Mt 28,19.20)
    Überdies hat der himmlische Christus durch seinen Jünger Johannes der gläubigen Gemeinde in Philadelphia geoffenbart, dass er sie vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis bewahren werde. (Offenbarung 3,10)
  4. Daraus ergibt sich, nicht zuerst auf die aktuellen Nachrichten über Verlauf bzw. Überwindung der Pandemie zu starren, sondern so viel wie möglich Menschen auf Jesus hinzuweisen, zum Glauben an IHN einzuladen, für sie zu beten, damit sie die Rettung im Glauben an Jesus annehmen und ewiges Leben geschenkt bekommen.

23.03.2021 Fritz Ehmendörfer

Passionsgruß

Gruß an Freude und Bekannte zur Passionszeit.

19.03.2021

Ihr lieben Verwandte, Freunde und Bekannte,

zuerst möchten wir Euch recht herzlich grüßen.

In den letzten Tagen haben wir uns vermehrt Gedanken gemacht, wie es dem einen oder andern unserer Bekannten und Freunden geht, vor allem vor dem Hintergrund, dass das „normale“ Leben mehr oder weniger eingeschränkt ist. Für uns beide ist es so, dass wir uns viel mehr Zeit nehmen zum Bibellesen, Beten, ein Buch lesen und auch den einen oder anderen Gottesdienst im Internet verfolgen oder auch zu einen Spaziergang am Nachmittag, wenn es das Wetter zulässt.

Dienstagmorgens treffen wir uns in kleiner Runde zu unserem Hausbibelkreis. Wir beschäftigen uns regelmäßig mit dem Predigttext des darauffolgenden Sonntags. So kam es, dass wir uns mit Hiob 19,19-27 befassten. Und da war es v.a. das überraschende Bekenntnis des zuvor so niedergeschlagenen Hiob: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!“

In der Vorbereitung dazu bedienten wir uns u.a. auch namhafter Bibelausleger, die im Internet leicht zugänglich sind. Was wir dabei gefunden haben, war recht ermutigend und glaubensstärkend. Da kam uns der Gedanke, auch noch andere liebe Menschen daran teilhaben zu lassen. V.a. auch im Blick auf die Passionszeit. So sind jetzt diese Texte entstanden.
Wir wünschen Euch Gottes Segen beim Lesen und „Studieren“.

Gott befohlen! Fritz und Hedi

——————————–

„Und ich, ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er aus dem Staube sich erheben.“ (Hiob 19,25)


Autor: Charles Haddon Spurgeon (* 19.06.1834; † 31.01.1892) englischer Baptistenpastor

„Ich weiss, dass mein Erlöser lebt.“

Der Kern dieser Tröstung Hiobs liegt in dem kleinen Wörtchen „Mein“: „Mein Erlöser,“ und in der Wahrheit und Gewissheit, dass der Erlöser lebt. Ja! festhalten am lebendigen Christus! Wie selig ist doch das! Wir müssen ein Eigentumsrecht an Ihm erlangt haben, ehe wir uns seiner freuen können. Gib dich nicht zufrieden, bis dass du durch den Glauben sagen kannst: „Ja, ich verlasse mich auf meinen lebendigen Heiland; ich klammere mich an Ihn, und Er ist mein.“ Vielleicht fühlst du deine Hand, mit der du Ihn hältst, noch schwach, und getraust dir nicht zu sagen: „Er lebt als mein Erlöser;“ du meinst es wäre Anmassung; o, so bedenke doch: wenn dein Glaube nur ist wie ein Senfkorn, so hast du durch dieses Senfkorn ein Recht, so zu reden. Es ist aber noch ein andres Wörtlein vorhanden, das für Hiobs festen Glauben ganz bezeichnend ist: „Ich weiss“. Wenn man sagen kann: „Ich hoffe, ich glaube,“ so ist das schon ein Trost; und es gibt unter der Herde Jesu Tausende, die kaum je weiter kommen. Wenn du aber den vollen Inhalt des Trostes erfassen willst, so musst du sagen: „Ich weiss“. Die Wenn und Aber und Vielleicht sind Mörder alles Trostes und Friedens. Zweifel sind in Zeiten der Anfechtung etwas Furchtbares. Sie verwunden die Seele gleich Hornissen! Wenn ich irgend fürchte, Christus sei nicht mein eigen, dann ist Essig mit der Galle des Todes vermischt; aber ich weiss, dass Jesus für mich lebt, und darum ist die Finsternis nicht finster; auch die Nacht muss Licht um mich sein. Wahrlich, wenn Hiob in jenen Zeiten, lange vor der Erscheinung und Zukunft Christi, sagen konnte: „Ich weiss“, so sollten wir nicht mit geringerer Zuversicht reden. Gott bewahre, dass unsre Zuversicht uns täusche. Lasset uns wohl zusehen, dass unser Glaube einen unerschütterlichen Grund habe, auf dass wir nicht auf eine eitle Hoffnung bauen. Ein lebendiger Erlöser mein Erlöser: das ist eine unaussprechliche Freude!

„Ich weiss, dass mein Erlöser lebt … Und meine Augen werden Ihn schauen.“ (Hiob 19,25.27)

________________________________________________________________________

Autorin: Dora Rappard (* 01.09.1842; † 10.10.1923) Schweizer Missionarin und evangelische Kirchenlieddichterin

In der Westminster-Abtei in London befindet sich unter all den Denkmälern von Königen, Helden und Künstlern auch das Standbild G. F. Händels, der, wiewohl er seinem deutschen Vaterland treu blieb, in England sein Leben beschloss. Er ist an einem Pulte stehend dargestellt, Feder und Notenpapier in der Hand, mit aufwärts gerichtetem, lauschendem Angesicht, während über ihm ein Engel schwebt und eine Rolle entfaltet mit den Worten und Noten der herrlichen Arie: „Ich weiss, dass mein Erlöser lebt!“

Hat wohl Hiob eine lichte Himmelsoffenbarung gehabt, als er mitten aus seiner furchtbaren Leidensnacht heraus jene unvergleichlich schönen Worte sprach? Jedenfalls ist eine frohe Ahnung durch seine Seele gegangen, dass der verheißene und erwartete Erlöser, der blutsverwandte Goel (Erlöser) seines Volkes, einst auch für ihn eintreten und ihm Leben geben werde nach dem Tod. – Wie gut haben es die Kinder des neuen Bundes, denen durch den auferstandenen Heiland sichere Kunde und eine lebendige Hoffnung des ewigen Lebens geschenkt ist! Ist dieses selige Wissen auch dein? Ist es mehr als ein Wünschen und Hoffen? Kannst du auch sprechen: Mein Erlöser? Freust du dich, Ihn zu schauen?


Ob mich des Todes Grau’n umschwebt,
Ob mich das finstre Tal will schrecken,
– Dein Wort, Herr, ist mir Stab und Stecken;
Ich weiss, dass mein Erlöser lebt!

„Und es ist in keinem andern das Heil; denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in welchem wir sollen gerettet werden!“ (Apg 4,12)

___________________________________________________________________________

Autor: Charles Haddon Spurgeon (* 19.06.1834; † 31.01.1892) englischer Baptistenpastor

Wir können suchenden Seelen nicht zu oft sagen, dass ihre einzige Hoffnung auf Errettung allein der Herr Jesus Christus ist. Nur er ist mächtig, uns von der Schuld und auch von der Macht der Sünde zu erretten. Sein Name wird Jesus genannt, weil „er sein Volk errettet von ihren Sünden“.
Der Herr Jesus wurde um unsertwillen Mensch und war Gott bis zum Tod gehorsam, ja bis zum Tod am Kreuz. Wäre eine andere Weise der Befreiung möglich gewesen, so wäre der Kelch der Bitterkeit an ihm vorübergegangen. Der Sohn Gottes wäre gewiss nicht am Kreuz gestorben, wenn wir um einen geringeren Preis hätten erlöst werden können.

Es wäre vermessen anzunehmen, dass der Herr Jesus die Menschen nur halb errettet hätte und dass von ihrer Seite noch irgendein Werk nötig wäre, um sein Werk zu vollenden. Was haben wir, das zu seinem Blut und zu seiner Gerechtigkeit hinzugefügt werden könnte? „Alle unsere Gerechtigkeit ist wie ein unflätiges Kleid.“ Können Lumpen auf das köstliche Gewebe seiner göttlichen Gerechtigkeit geflickt werden? Solches zu sagen ist eine Beschimpfung des Heilands.

Es verherrlicht unseren Herrn am meisten, wenn wir allein auf ihn vertrauen. Er fordert alle auf, die mühselig und beladen sind, zu ihm zu kommen, um ihnen Ruhe zu geben.

Das Kind, das in Feuergefahr ist, klammert sich an den Feuerwehrmann, der es auf dem Arm trägt, und vertraut ihm allein. Es stellt keine Fragen über die Stärke seiner Arme, sondern hängt sich an ihn. Die Hitze ist furchtbar, der Rauch erstickend, aber der Retter trägt es schnell in Sicherheit. Hänge dich mit demselben kindlichen Vertrauen an den Herrn Jesus, der dich aus den Flammen der Sünde heraustragen kann und will!

Das Evangelium Jesu Christi das einzige Evangelium, der einzige Weg zu Gott.

___________________________________________________________________________

Autor: John F. MacArthur (* 19.06.1939) US-amerikanischer Pastor, Prediger, Theologe und Autor

Wenn du anderen bezeugst, dass das Evangelium (=die Frohe Botschaft) der einzige Weg zu Gott ist, dann verkündigst du nicht nur deine eigene Meinung hinsichtlich der richtigen Religion, sondern die von Gott offenbarte Wahrheit. Du verkündigst das Evangelium Christi nicht einfach, weil du es kennst, weil es deiner Persönlichkeit entspricht oder weil du intolerant oder exklusiv erscheinen willst, sondern weil es der einzige von Gott verordnete Weg zur Errettung von Sünde und ewigem Tod ist.

Du verkündest das Evangelium Jesu als das allein selig machende, weil er gesagt hat: „Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er errettet werden“ (Joh 10,9). Du legst dafür Zeugnis ab, weil du mit dem Apostel Paulus übereinstimmst: „Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus“ (1Tim 2,5).

Du befindest dich also in bester Gesellschaft und auf sicherem Grund, wenn du den Ungläubigen bezeugst, dass es nur einen einzigen von Gott verordneten Weg zur Errettung gibt.

„Wir müssen die Kirche ganz neu aufstellen“

Nach einem Bericht in „Idea“ von dem Kongress im Christlichen Gästezentrum in Schwäbisch Gmünd zum Thema: „30 Jahre Friedliche Revolution – Bilanz eines Wunders“ hat der Wittenberger Stadtpfarrer erstaunliche Forderungen an die derzeitige Kirche gestellt. Martin Kugele berichtete darüber in seiner WEMail aus Bretten vom 25.10.2019:

SCHWÄBISCH GMÜND.  Die Kirche muss wieder zu ihren Ursprüngen zurückkehren, forderte der ev. Stadtpfarrer Alexander Garth (Wittenberg) auf dem Kongress „30 Jahre Friedliche Revolution – Bilanz eines Wunders“ in Schwäbisch Gmünd.  Garth zufolge muss sich die „Kirche ganz neu aufstellen“, von einer „Behörden- und Staatskirche“ zu einer „Kirche der Bekenner und Jesus-Nachfolger“ werden. Die Christen müssten sich wieder darauf besinnen „Salz und Licht in der Welt“ (Bergpredigt Jesu) zu sein. Die Kirche habe bis zum Ende des 4. Jahrhunderts eine „Kontrastgesellschaft“ gebildet. Christen hätten eine andere Ethik vertreten als Angehörige heidnischer Kulte. Das habe dazu geführt, dass die Gemeinden schnell gewachsen seien. Erst als das Christentum im Jahr 380 zur Staatsreligion erhoben worden sei, hätten die Christen aufgehört, sich zu unterscheiden. Ein „Durchschnittschristentum“ habe sich ausgebreitet. Das habe daran gelegen, dass ein Großteil der Menschen, die sich nun zur Kirche hätten halten müssen, eigentlich Heiden gewesen seien. Pfarrer Garth zufolge können die evangelischen Kirchen in den westlichen Bundesländern viel von den Christen lernen, die in der ehemaligen DDR gelebt hätten. Diese hätten bereits erfahren, was es bedeute, wenn der Staat die Kirche nicht mehr stütze, sondern ihr feindlich gegenüberstehe. Diese Erfahrungen seien wertvoll, da auch im Westen ein großer „Säkularisierungsschub“ zu erwarten sei. Zu dem mehrtägigen Kongress kamen 250 Teilnehmer. ins Christliche Gästezentrum in Schwäbisch Gmünd. (idea)

Johannes Gerloff in Mühlacker 12.2.2019: „Aktuelle Lage in Nahost“

Spannungen zwischen Palästinensern und Juden: “Wie Du mir, so ich Dir”. – Ein aktuelles Blitzlicht

Am 12.2.2019 im Gemeinschaftszentrum der Liebenzeller Gemeinschaft Großglattbach, Lammgasse 5, 75417 Mühlacker (Großglattbach).

Die letzten Jahrzehnte haben weltweit eine Vielzahl von Krisen und Konflikten erlebt: „Kalter Krieg“, „Balkan“, „Ruanda“, „Afghanistan“, „Syrien“, „Myanmar“ sind nur einige Stichworte einer endlosen Liste. Die Weltgemeinschaft scheint nicht zur Ruhe zu kommen.
Einem Krisenherd allerdings gilt weltumspannend eine überproportionale Aufmerksamkeit: In den zurückliegenden siebzig Jahren gab es vermutlich keinen einzigen Monat, in dem der sogenannte „Nahostkonflikt“ zwischen Palästinensern und Juden nicht irgendwo Thema in den Medien war.
Aktuell erscheint eine Lösung dieses Konfliktes in weiter Ferne. Europa sieht eine „Gewaltspirale“ oder Aktionen nach dem Motto „Wie Du mir so ich Dir“.
Manche Christen betrachten das jüdische Volk als „auserwähltes Volk Gottes“, seinen Staat Israel als Erfüllung biblischer Prophetie. Kontrovers wird in christlichen Kreisen gesehen, welche Relevanz dieser Aspekt für die Beurteilung Israels hat.
Johannes Gerloff, Theologe, Journalist und Buchautor, lebt mit seiner Familie seit 1994 im Zentrum des Nahostkonflikts, in Jerusalem. Wie kaum ein anderer kennt er die Situation vor Ort und kann so ein umfassendes Blitzlicht auf die Situation im Nahen Osten werfen. Neben politischen Aspekten beleuchtet er auch theologische Dimensionen des Geschehens im Nahen Osten.

Die Veranstaltung mit Johannes Gerloff findet statt im Gemeinschaftszentrum der Liebenzeller Gemeinschaft Großglattbach, Lammgasse 5, 75417 Mühlacker (Großglattbach).

Einen herzlichen Gruß zu Advent und Weihnachten

Liebe Verwandte, Freunde und Bekannte,
herzlich grüßen wir Euch und wünschen frohe, ermutigende und gesegnete Tage in der Advents- und Weihnachtszeit. Wir sind unserem Vater im Himmel sehr dankbar, dass wir trotz fortschreitenden Alters gesund und rüstig sein dürfen. Das ist ein besonderes Geschenk, das vielen – leider – so nicht vergönnt ist. Wir wissen, dass es auch bei uns von heute auf morgen anders werden kann. Aber auch dann bleiben wir unter der gnädigen Führung Gottes, der uns ein ewiges Erbe versprochen hat.
Ein lieber Freund und Bruder, Marcel Rebiai, Jerusalem, hat ein wertvolles Andachtsbuch geschrieben. In seiner Andacht zum 27. November hat er uns unsere Heimat beim Vater im Himmel lieb gemacht:

Sehnsucht nach Heimat
„Seht, ich sende meinen Boten; er soll den Weg für mich bahnen. Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Bote des Bundes, den ihr herbeiwünscht.
Seht, er kommt!, spricht der Herr der Heere.“ Maleachi 3:1

Advent bedeutet Ankunft. Wenn wir Advent feiern, sollten wir uns überlegen, was für eine Ankunft wir eigentlich erwarten – falls wir überhaupt etwas erwarten.
Leider ist die Adventszeit heute vor allem geprägt vom Konsumrausch des Weihnachts-rummels und vielen geschäftigen Vorbereitungen, so dass uns der Stress krank macht. Viele von uns haben darum nur den einen Wunsch: diese Zeit möglichst schnell hinter sich zu bringen. Aber der Stress hat noch eine andere Ursache als die ruhelose Geschäftigkeit.
In der westlich-christlichen Kultur gibt es keine vergleichbare Zeit, in der die menschlichen Emotionen so sehr aufgewühlt sind wie im Advent. Sehnsüchte und Wünsche werden übermächtig; viele setzen sich, wenn auch unbewusst, mit der Frage nach Zugehörigkeit und Familie auseinander. Einsamkeit und Heimatlosigkeit können zu einer erdrückenden Leere werden.
Im Volksempfinden gibt es kaum etwas Traurigeres, als wenn jemand am Heiligabend keinen Ort der Zugehörigkeit und Geborgenheit findet. Es ist kein Zufall, dass die Sehnsucht nach Heimat in dieser Zeit so übermächtig wird, wo wir Geburt und Ankunft dessen feiern, der kam, uns aus Heimatlosigkeit, Verlorenheit und Finsternis herauszuführen. Jesus kam, um uns aus der Finsternis ins Licht, aus Gebundenheit in die Freiheit zu führen. Er wird jeden, der sich ihm anvertraut, an den Ort bringen, von dem es heißt: „Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! … und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz … “ (Offenbarung 21:3-4) Das ist die Beschreibung des endgültigen Heimkommens. Welcher Mensch würde sich nicht danach sehnen!
[Quelle: „Gott schauen“ von Marcel Rebiai, GdV Stiftung Gemeinschaft der Versöhnung, Postfach 134 CH-9411 Winterthur]

In dem Wunsch, dass Euch diese lebendige Hoffnung trägt und hält grüßen Euch
Fritz und Hedi

Nahostkonflikt politisch nicht lösbar – Gott hat eigene Pläne

Fritz u. Hedi auf Massada_auss IMG_1879Zusammen mit meiner Frau waren wir zu unserem „Jahres-Update-Israel“ im September 2014 wieder in Israel. Dieses Mal als Gäste bei der GdV -(Gemeinschaft er Versöhnung, www.gdv-cor.org) – zu einer „Schnupperwoche“. Die Zeit bei diesen Christen aus der Schweiz (seit 20 Jahren in Jerusalem) war für uns in vieler Hinsicht eine sehr wertvolle Zeit. Die gemeinsame Zeit mit diesen Geschwistern hat uns sehr gestärkt. Wir konnten einen Einblick gewinnen in ihr verbindliches Leben, das nur einem Ziel dient: Gottes Liebe in Jesus sowohl Juden und auch Arabern zu bezeugen. Dazu setzen sie sich ganz ein. Ein gut durchstrukturiertes Tages- und Wochenprogramm, das von geistlichem Leben (Gemeinschaftliches Leben, Lobpreis, Gebet, Stille Zeit) getragen wird, hat uns stark beeindruckt. An praktischen Einsätzen durften wir teilnehmen und können uns dadurch besser ihre alltäglichen Herausforderungen (ob Hausbesuche Kinder- oder Frauenstunde, Einsätze in Parks etc) vorstellen. Die Geschwister der GdV haben uns hinsichtlich ihrer geistlichen Reife und vielfältigen Kompetenz stark beeindruckt und angeregt zum Nachahmen.
Bei den wertvollen Gesprächen mit Marcel Rebiai (Gründer und Seniorleiter), haben wir erfahren, dass er in den ersten Oktobertagen sehr engagiert und mit seiner ganzen Kompetenz und anerkannten Leiterrolle innerhalb des Leibes Jesu (=Gemeinde Jesu in Israel) unter Juden und Arabern sich dafür einsetzt, dass Gott die Wunden heilen möge, die wegen des Gazakrieges im Verhältnis der jüdischen zu den arabischen Geschwistern entstanden sind. Zwei Leitertreffen von jüdischen und arabischen Jesusgläubigen waren dafür für in den kommenden Wochen geplant. Wir wurden ausdrücklich dafür um Fürbitte gebeten.
Wertvoll für uns waren auch die Gespräche mit Marcel Rebiai, dem Gründer und Seniorleiter der Gemeinschaft Er ist exzellenter Kenner sowohl des Judentums als auch des Islam und zugleich als profunder Bibelkenner, Prediger und Lehrer. Er hat einen sehr guten politischen Ein- und Überblick über die gesamt Lage im Nahen Osten, und kennt v.a. auch die geistlichen und religiösen Zusammenhänge des Konflikts. Er hat beide „Konfliktparteien“, sowohl die Juden als auch die Moslems, von Herzen lieb, weil Gott sie liebt. Auch deshalb, weil Marcel die Pläne Gottes zur Aufrichtung Seines Friedensreiches aus der Schrift kennt. Marcel Rebiai hat in einem Artikel „Der Gazakrieg als Modell der Wahrnehmung Israels“ seine Erkenntnisse zusammengefasst. Sie helfen uns den Konflikt geistlich zu beurteilen, zu verstehen und die richtigen Folgerungen daraus zu ziehen. Der Konflikt ist wirklich religiöser Natur und kann politisch nicht gelöst werden. Frieden wird der wiederkommende Messias schaffen.
Am 11.11.2014 habe ich in der EFG Bretten einen Vortrag zu diesem Thema gehalten. Ausführlich sprach ich zum Thema: „Der Gazakrieg im Sommer 2014 – Ursachen – Auswirkungen und Folgen für Israel und die Gemeinde Jesu“. Im ersten Teil zeigte ich die Entstehung des Konflikts auf. Im zweiten stellte ich die „göttliche Perspektive“ zum gegenwärtigen Geschehen gegenüber. Die Unlösbarkeit des Konflikts hängt mit Gott zusammen. Vielleicht fragen Sie, ja, will denn Gott keinen Frieden. Doch! Aber nach seinen Bedingungen. Die werden uns im Wort der Bibel durch Mose, die Propheten, Jesus und die Apostel klar aufgezeigt. Wir haben ist im Nahostkonflikt mit dem Gott Israels, mit dem Gott der Bibel zu tun.
M.a.W.: Der ganze Konflikt und damit auch der wachsende – irrationale Antisemitismus weltweit hat geistliche Ursachen. Warum? Das hängt schlicht und ergreifend damit zusammen, dass der ewige Gott andere Pläne und andere Ziele verfolgt will als wir Menschen. Wir leben in einer Zeit, in der der Gott der Bibel gewaltig eingreift in die Geschichte. Souverän erfüllt er Verheißungen, die er schon vor Tausenden von Jahren durch seine Propheten angekündigt hat. Gottes Pläne mit Israel und die Pläne der Völker einschließlich Israels sind z.T. einander entgegengesetzt. Da prallen gewaltige Mächte aufeinander. Wir müssen lernen das aktuelle Geschehen um Israel v.a. aus der geistlichen, heilsgeschichtlichen Perspektive zu betrachten. Mit dem Wiedererstehen Israels – dem grünenden Feigenbaum – sind wir in eine letzte entscheidende Phase eingetreten. Gott hat das letzte Kapitel seiner Heilsgeschichte aufgeschlagen.
Der Gazakrieg erinnert uns an das Phänomen, dass wir mitten im letzten Kapitel der Geschichte Gottes mit den Menschen sind, das Gott aufgeschlagen hat. Gottes Herrschaft nimmt in seinem Volk und durch sein Volk Israel Gestalt an, wird Geschichte. Das fordert den Widerstand der Völker heraus. Und nicht nur die Völker. Hinter den Völkern steckt doch auch der große Gegenspieler Gottes.
Zugleich wird aber auch die Herzenshaltung der gottlosen Menschen und Völker aufgedeckt. Wir Menschen können wissen was Gott will. Wir haben die Bibel. Gott hat darin zu uns gesprochen durch die Propheten, durch Jesus und durch die Apostel. Wir können wissen, wohin die Weltgeschichte laufen wird.
Gott schafft Heil Gott schafft Heil für Israel und die Völker, aber Heil nach seinen Plänen. Auflehnung, Ablehnung und Zurechtweisung sind die Reaktion der Völker auf Gottes Wirken.
„Stolz wird sich den Planen Gottes immer verweigern, ohne zu verstehen, dass seine Pläne immer gerecht und wahr sind. Es geht hier nicht mehr um die Mangel und Fehler, die Israel als Staat begeht. Die Zeit der Konfrontation der Souveränität Gottes mit den Herrschaften dieser Welt ist angebrochen. Ohne Endzeithysterie kann man nüchtern eine weltweite Zunahme der Rebellion und Feindschaft gegenüber Gott und seinen Plane feststellen. Das zeigt sowohl die Behandlung Israels wie auch die globale Zunahme der Christenverfolgung (heute werden 100 Millionen Christen weltweit verfolgt, alle 5 Minuten wird ein Christ wegen seines Glaubens getötet). Der Prophet Sacharja hat vor Tausenden von Jahren verkündet (Sach 12,2-3), dass eines Tages die Völker vereint aus Auflehnung gegen die Herrschaft Gottes, gegen den Messias, seine Stadt und sein Volk in den Kampf ziehen werden. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Existenz Israel ganz anders behandelt wird als alle anderen Volker, denn durch die Existenz und die Zukunft dieses Staates wird nach Gottes Plänen auch die Zukunft der Völker bestimmt. Das Ziel Gottes durch seinen Messias ist, an Israel und durch Israel den Völkern Heil, Frieden und Freiheit zu schaffen.“ (Marcel Rebiai)
Dagegen wehrt sich die gottlose Welt unter dem Einfluss von Gottes Gegenspieler mit allen Mitteln. Der ganze Vortrag kann hier heruntergeladen werden:
1141111_efg_Bretten_Was_lernen_wir_aus_dem_Gazakrieg_gek

Licht am Ende des Tunnels – Der „Nahost-Konflikt“ aus Gottes Sicht

Dr. Johannes Hartl, Gründer und Leiter des „Gebetshaus Augsburg“, hat mit seiner Frau im September 2014 an einem Treffen von 130 Leitern von Gebetshäusern im Nahen Osten teilgenommen. Er vertrat dabei die europäischen Gebetshäuser. Die Mitarbeiter und Besucher des Gebetshaus in Augsburg und auch ihn selbst haben die Ereignisse in Israel/Gaza und im Irak in den letzten Monaten zutiefst erschüttert und bewegt. Das hat ihn dazu gedrängt, nach diesen reichen Tagen der Begegnung in Zypern einiges über die Situation im Nahen Osten zu schreiben. Es wurden insgesamt 3 Einheiten unter dem Gesamtthema:

„Einige Gedanken zur Situation im Nahen Osten“
Teil 1: 10 Dinge, die ich von der Gebetsbewegung im Nahen Osten gelernt habe.
Teil 2: Gedanken über die aktuelle Situation rund um ISIS
Teil 3: Gedanken über Israel und Palästina

Seine „subjektiven Gedanken“ über Israel und Palästina sind aus seinen Begegnungen bei dem Treffen auf Zypern heraus erwachsen. Er sieht nun auch den Konflikt zwischen Israel und Gaza in etwas anderem Licht. „Ich sah Palästinenser, die unter Tränen vom Leid ihrer Volksgenossen sprachen. Und ich sah junge Israelis, die unter Tränen vom Leid der von Krieg traumarisierten israelischen Kinder berichteten. Und ich sah, wie Juden und Araber, Palästinenser und Israelis miteinander weinten, miteinander beteten, miteinander aßen und lachten.“

Unter Teil 3 schreibt Dr. Hartl zusammenfassend – hier einige Sätze:
„Hier hat niemand gewonnen. Am Ende der Gaza-Kampagne feierte die Hamas den Sieg über Israel. Diese zynische Geste verdeckt die traurige Realität: 400.000 Menschen haben im Gazastreifen ihre Häuser und Wohnungen verloren. Und obwohl es Israel gelang, einen großen Teil der Terror-Tunnels und der Raketenstellungen der Hamas zu zerstören, ist die Hamas selbst nicht zerschlagen und die ständige Bedrohung der israelischen Städte nicht gebannt. Dieser Konflikt verlief für beide Seiten tragisch.
Der Plan des Feindes: Satan hasst Israel und will es zerstören. Der tödliche Antisemitismus, der in allen muslimischen Ländern – unterschiedlich stark – vorhanden ist, zielt im Letzten auf nichts anderes als die völlige Vernichtung des Staates Israel (und darüber hinaus: des jüdischen Volkes). Doch der Feind hasst die Palästinenser genauso. Er will auch sie zerstören. Die einzig sinnvolle Zukunft der Palästinenser wäre eine friedliche Koexistenz mit Israel. Zwar wurden schon bei der Gründung des Staates Israel auch schwere Fehler begangen – die Schuld verteilt sich nie nur auf eine Seite! – doch in Israel ist die grundsätzliche Bereitschaft vorhanden, mit den Palästinensern in guter Nachbarschaft zu leben. Der Feind versucht das zu zerstören, indem er Rachedenken und Verzweiflung in beiden Völkern immer weiter vertiefen möchte. Wir müssen aktiv beten, dass Wille zum Frieden und zur Verständigung in beiden Völkern zunimmt.
Hamas sind nicht die Palästinenser: Ein großer Teil der Palästinenser hat kein Interesse an einem ständigen Konflikt mit Israel. Die Hamas jedoch schon. In Israel wurde der Gaza-Konflikt weitgehend als Krieg gegen die Hamas wahrgenommen, nicht als Krieg gegen die Palästinenser. Israel ist nicht anti-palästinensisch. Als Bürger Israels leben im Staat Israel über 1 Million Palästinenser. Sie genießen volle Bürgerrechte. Damit ist Israel das einzige Land (!) in dem Palästinensern volle Staatsbürgerschaft und demokratische Menschenrechte zuerkannt werden. Die politische Führung des Gazastreifens jedoch ist derzeit die Hamas, eine Organisation, die sich dem bewaffneten Kampf gegen Israel verschrieben hat. Die Milliarden Dollar von internationalen Fördergeldern für die Palästinensergebieten werden von der PLO, der Fatah und auch der Hamas seit Jahrzehnten zweckentfremdet, sodass die Palästinensergebiete unterentwickelt sind, während für Millionen von Dollar Terrortunnels gegraben und Raketen gekauft werden. Die Hamas ist das Problem, nicht die Palästinenser. …

Die Hoffnung für den Nahen Osten: Weder ein militärischer Sieg über die Hamas noch die noch härtere Behandlung der Palästinenser werden den Frieden bringen. Was die einzige Hoffnung für diesen Konflikt ist, das konnte ich in Zypern mit eigenen Augen sehen. Wenn ein in Gaza geborener palästinensischer Christ und ein junger ehemaliger Soldat der israelischen Armee sich in den Armen liegen, gemeinsam weinen, zusammen beten, sich gegenseitig die Füße waschen – – – dann wird die größte Wahrheit sichtbar. Es war für mich so ermutigend, von einem messianisch-jüdischen Pastor aus Tel-Aviv zu hören, wie offen die jungen Menschen für Jesus seien. Er spricht sie auf der Straße an und praktisch jeder hat Interesse, über Gott zu reden! Ja, Jesus tut etwas Neues. Und Er ist die einzige Hoffnung für diesen Konflikt, der so alt ist wie die Menschheit. Denn „er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile (Juden und Heiden) und riss durch sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder.“ (Eph 2,14) Jesus ist die Lösung, denn seine Liebe gilt Palästinensern und Juden in gleichem Maße. Und er kann die von jahrzehntealtem Hass und Vergeltungsdenken auf beiden Seiten in Liebe wandeln. Um nichts weniger als das sollten wir beten!“

Lesen Sie den ganzen Artikel: 140922_Einige Gedanken zur Situation im Nahen Osten

Der Gazakrieg im Sommer 2014 – was Christen lernen müssen

Marcel Rebiai (GdV, Jerusalem) hat unter der Überschrift: „Der Gazakrieg als Modell der Wahrnehmung Israels“, im August 2014 einen Artikel veröffentlich. Es lohnt sich für uns Christen diesen aufmerksam zu lesen. Er wurde veröffentlicht in der Zeitschrift „Zum Leben“ der Sächsischen Israelfreunde, Heft 4-2014 S 27.

Im Internet zu lesen und zu downloaden unter: 1408_GdV_M.Rebiai_Gazakrieg siehe auch „Zum Leben“ – Zeitschrift der Sächsischen Israelwerke:
www.zum-leben.de/uploads/media/zum_leben_4.pdf

Die Spannungen werden weiter zunehmen, einfach deshalb, weil Gott begonnen das letzte Kapitel seiner Heilsgeschichte ist aufzuschlagen. Gott hat angefangen seine seit vielen Jahrhunderten schon angekündigten Pläne und Verheißungen zu verwirklichen. Der Tag an dem die Königsherrschaft Gottes auf unserem Planeten anbricht rückt näher. Gottes machtvolles Eingreifen bei seinem Volk Israel und bei den Völkern stößt auf erbitterten Wiederstand der (gottlosen) Völker.

Unter dem Abschnitt „Israelhass als Zeichen der Endzeit“ schreibt er u.a.:
„… Gott hat angefangen seine Pläne und Verheissungen mit seinem Volk
umzusetzen. Die Tatsache ist, dass es nach 2000 Jahren der Zerstreuung
wieder ein Staat Israel gibt und dies trotz des Widerstandes der Völker
und des jüdischen Staates selbst und trotz des Unglaubens und Wider-
standes der Kirche.
Israelhass ist ein Zeichen der Endzeit.
Auch der Gazakrig erinnert uns an das Phänomen, dass wir mitten im
letzten Kapitel der Geschichte Gottes mit den Menschen sind, das Gott
aufgeschlagen hat. Die Souveränität Gottes wird in seinem Volk und
durch sein Volk Israel Fleisch (=wird Geschichte) und erregt den Widerstand
der Völker. Die Fleischwerdung der Souveränität Gottes im Volk und Land
enthüllt die Herzenshaltung der Völker im Bezug auf die Herrschaft Gottes.
Auflehnung, Ablehnung und Zurechtweisung sind die Reaktion. Stolz wird sich
den Plänen Gottes immer verweigern, ohne zu verstehen, dass seine Pläne
immer gerecht und wahr sind. Es geht hier nicht mehr um die Mängel
und Fehler, die Israel als Staat begeht. Die Zeit der Konfrontation der
Souveränität Gottes mit den Herrschaften dieser Welt ist angebrochen.“

Unter dem oben genannten Link zur Zeitschrift „Zum Leben“ könnt Ihr den gesamten Artikel lesen und studieren. Er hilft uns die wachsenden Nöte, besonders in der gesamten Region „Naher Osten“ in biblische Zusammenhänge einzuordnen. Wir müssen unsere Zeit aus der Perspektive Gottes betrachten.

Jordanischer Scheich: ‘Es gibt kein “Palästina” im Koran. Allah [=Gott] hat Israel den Juden gegeben’

Eliyokim Cohen, hat in den Jews­News vom 15.8.2014 einen bemerkenswerten Artikel veröffentlicht. Dieser ist u.a. von Heiniger-net ins Internet gestellt worden.

Scheich Ahmad Adwan, der sich als muslimischer Gelehrter vorstellt, der in Jordanien lebt, sagt auf seiner persönlichen Facebook-Seite, dass es nichts Derartiges wie “Palästina” im Koran gebe. Allah [=Gott] hat das Heilige Land den Kindern Israels gegeben bis zum jüngsten Tag (Koran, Sure 5 - “Die Sure des Tisches”, Vers 21), und “Wir haben die Kinder Israels zu den Erben (des Landes) gemacht” (Koran, Sure 26 — “Die Sure der Dichter”, Vers 59).
Adwan schließt seinen bemerkenswerten Artikel mit den Sätzen: „(Die Juden) sind ein friedliches Volk, die den Frieden lieben, die nicht feindselig und keine Aggressoren sind, aber wenn sie angegriffen werden, dann verteidigen sie sich, während sie dem Angreifer so wenig Schaden wie möglich zufügen wollen. Es ist eine Ehre für sie, dass Allah sie auserwählt hat von allen Völkern der Erde — also von den Menschen und Geistern bis zum Tag des jüngsten Gerichtes. Ich habe die Gründe für Allah’s Wahl in meinen Büchern und Pamphleten dargelegt. Wenn Allah sie auserwählt, so hat er das nicht aus bloßer Höflichkeit getan, und er war auch anderen Menschen gegenüber nicht ungerecht, es ist nur so dass sie (die Juden) das verdient haben. Hier der ganze Artikel: http://heiniger-net.ch/archives/3248

Nachprüfungen im Internet ergaben, dass Scheich Ahmad Adwan nicht der einzige moslemische Gelehrte und Korankenner ist, der diese Auffassung vertritt. Ein weiterer Moslem: Nissim Dana, middle eastern affair professor, äußert sich auf der Website http://www.alamoministries.com/Newsletters/19200.pdf http://heiniger-net.ch/archives/3248ähnlich. Dieser Text ist allerdings auf Englisch verfasst.

Es ist höchst aufschlussreich, dass die in der Bibel klar bezeugten Landverheißungen an das Gottesvolk Israel offenbar auch dem Koran nicht fremd sind. Umso mehr sollten wir Christen diesen Verheißungen Gottes für die gegenwärtige Zeit Gültigkeit zollen. Gott ändert sich nicht. Und er ändert seine Pläne nicht. Daran sollten wir uns mit unseren Gebeten orientieren und Gott an seine Verheißungen „erinnern“ (Ihr, die ihr Jahwe erinnert, gönnet euch keine Ruhe und lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem befestigt und bis er es zum Ruhme macht auf Erden! Jes 62,7.8) . Ein anderer Schwerpunkt für unser Beten muss der sein, dass wir sowohl für die Juden als auch für die Moslems um eine Umkehr und Hinwendung zum Gott der Bibel bitten. Beide brauchen die Erlösung durch Jesus den Sohn Gottes um vor dem kommenden Gericht gerettet zu werden. Der Apostel Paulus schreibt: Röm 1:16 „Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen (=Nichtjuden, die Moslems gab’s zu seiner Zeit noch nicht!).“

Frieden in Nahost? – nur durch den jüdischen Messias Jeshua (Jesus)

Frieden in Nahost? – nur durch den jüdischen Messias Jeshua (Jesus)
Ein Ereignis in unseren Tagen aus Haifa

In einer Zeit, wo mörderische Entführungen, (drei jüdische und ein arabischer Jugendlicher waren wenige Tage zuvor ermordet worden) gewalttätige Ausschreitungen und ein sich entwickelnder Krieg in Gaza die Spannungen in Nahost und weit darüber hinaus zum Überkochen bringen, kamen in Haifa in den ersten Julitagen geschätzte 1000 Jugendliche und Erwachsene zur Elav-Konferenz zusammen. Es waren meist messianische jüdische, unter ihnen aber auch einige Dutzende arabisch-christliche junge Leute, die sich trafen. Sie alle kamen ganz aufgewühlt in heftigen Emotionen bei der Konferenz an.
„Diese jungen Leute tragen innerlich Verletzungen wegen der vergangenen Gewalt hier in Israel“, sagt Rick Ridings, der Organisator der jährlichen Elav Konferenz. „Viele von ihnen dachten, dass sie mit den Gefühlen zurechtkommen, aber wegen der Entführungen und Tötungen sind sie voller Schmerz, auf beiden Seiten.“
Für viele der jungen Gläubigen war es das erste Mal, dass sie so eine tiefgreifende Begegnung mit der „anderen Seite“ hatten. Als dann ein arabischer Christ, der in Gaza aufgewachsen war und ein junger messianischer Israeli miteinander ihre Erfahrungen mit Gott austauschten, war das eine Hilfe für die anderen, sich zu öffnen und über das zu sprechen, was sie wirklich empfinden, ganz ehrlich den andern mitzuteilen, was in der Armee erlebt hatten oder mit Freunden, die von Terroristen getötet worden waren.

Zum Beispiel Chava. Auch sie nahm an der dreitägigen Zusammenkunft in Haifa teil. Für Chava, die in einem jüdisch-orthodoxen Ghetto aufgewachsen ist, war es neu, in so engen Quartieren mit Arabern zusammen zu sein. „Ich bin immer mit meiner Familie zur Klagemauer gegangen und dann haben wir gebetet, dass den Arabern Schlimmes wiederfährt“, erinnert sie sich. „Wir sehen die Araber als schlechte Menschen an. Aber als ich sie jetzt zu Gott beten sah und sie in Hebräisch und dann in Arabisch Gott (denselben für Juden und Moslems) loben sah, hat Gott mein Herz berührt. Sie sind die verlorenen Brüder und Schwestern, die ich schon immer gesucht habe“, sagt sie. Und weiter: „Als ich die Füße meiner arabischen Schwester wusch, konnte ich um Vergebung bitten für die Weise, wie meine Familie und mein Volk die Araber sehen“, sagt diese junge Jüdin Chava. „Sie dann zu hören, dass sie mir vergibt und dass sie mich liebt, war so heilsam. Das war die Liebe Jeshua‘s, nichts anderes. Ich hatte noch nie eine arabische Freundin. Jetzt bin ich im täglichen Kontakt mit meinen Schwestern aus Ramallah, Jordanien und dem Libanon“, lächelt Chava.
Bitte lest den ganzen Bericht. Hier der Link zur Quelle:
http://lfisrael.blogspot.de/2014/07/messianische-juden-arabische-christen.html
unter der Überschrift: „Messianische Juden, Arabische Christen treffen sich in Zeiten von Gewalt und Wut.“

Viele fragen sich hierzulande, warum erhört Gott die vielen aufrichtigen Gebete hingegebener Christen offensichtlich nicht, die ihn bestürmen ein Ende der Gewalt herbeizuführen und Frieden zu schaffen? Es scheint umgekehrt sogar so zu sein, dass Hass und Gewalt weiter anwachsen. Vor mehr als 20 Jahren wurde der sogenannte Oslo-Friedensprozess gestartet. Drei Politiker haben dafür den Friedensnobelpreis erhalten. Doch heute ist man weiter von einem Frieden entfernt als damals.

Vieles deutet darauf hin, dass im Zusammenhang mit dem Wiederkommen Jesu schwerste Gerichtszeiten sowohl auf Israel als auch auf die Völkerwelt zukommen werden. Paulus schreibt in Rö 1,18ff: „Denn Gottes Zorn vom Himmel wird offenbart über alles gottlose Wesen und Ungerechtigkeit der Menschen (Juden und Nichtjuden), die die Wahrheit in Ungerechtigkeit aufhalten.“ „Die Wahrheit in Ungerechtigkeit aufhalten“, das tun alle die Jesus ablehnen. Denn ER ist die Wahrheit, und ER ist unsere Gerechtigkeit.

Wir müssen damit rechnen, dass die politischen Spannungen weiter zu nehmen. Täglich erfahren wir in den Nachrichtensendungen von den zahlreichen Konfliktsituationen dieser Welt. Terror und Gewalt nehmen zu. V.a. im Nahen Osten, in Israel. Seit kurzem haben sich ISIS Zellen – „Islamischer Staat in Irak und Syrien“ – schon im Gazastreifen festgesetzt. Das sind radikale islamistische Kämpfer, die bereits weite Gebiete im Irak unter ihrer Kontrolle gebracht haben. Sie verbreiten Terror, Angst und Schrecken und wollen eine Kalifat, eine islamistische Herrschaft, im ganzen Nahen Osten errichten. Die Hamas ist machtlos gegen sie. Das zeigt sich ja auch an den gestern (15.7.14) gescheiterten Waffenstillstandsbemühungen.

Friedlosigkeit ist im prophetischen Wort der Schrift für die letzte Zeit vorausgesagt. Und aus dem Munde Jesu selber hören wir für die Zeit seiner Wiederkunft: „Die Menschen verschmachten vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit Macht und großer Herrlichkeit.“ (Luk 21:26f).

Kann es sein, dass Gott die vielen Gebete für Frieden in Nahost und in der Welt nicht – noch nicht – erhört, weil Jesus bald wiederkommt. Und wir bereits die Vorboten des kommenden Gerichts erleben?

Noch haben wir die Möglichkeit zur Umkehr vor diesen aufkommenden Gerichtszeiten. So war z.B. im Losungswort am Sonntag, 13.7.14 ein Bußruf des Propheten Micha zu hören: „Höret, alle Völker! Merk auf, Land (Israel) und alles, was darinnen ist! Denn Gott der HERR hat mit euch zu reden.“ Micha 1,2

Beten wir darum, dass viele, viele im Volk Israel – aber auch hierzulande – in unseren Tagen den von Gott als Retter gesandten Messias erkennen, sich IHM zuwenden, zu IHM umkehren und gerettet werden. Das ist unsere Aufgabe als Gemeinde Jesu im Blick auf Israel und die Welt. Damit tun wir v.a. dem Volk Gottes aus dem Jesus kam und dem wir unser Heil und unsere Rettung verdanken, dem Volk das wir lieben und zu dem wir stehen, den besten Dienst. Und so erfüllen wir den uns von Jesus erteilten Auftrag. Paulus schrieb in Rö 1,16: Die Frohbotschaft von Jesus gehört den Juden zuerst.

Ausführlich gehe ich auf diese Thematik ein in einer aktuellen Predigt unter dem Thema: Das „Dennoch des Glaubens“ in unserer Zeit!
Mehr dazu auf der Website:https://www.israelschalom.de/2014/07/vom-dennoch-des-glaubens-in-unserer-aktuellen-zeit.html
Zum Download der ganzen Predigt hier: Predigt_LGV_Illingen_13.7.14
Fritz Ehmendörfer,
Email fe@israelschalom.de
Web www.israelschalom.de

16.07.2014