Zur Jahreslosung 2015: Christusgemäß ins neue Jahr

Jahreslosung für 2015

„Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.“

Römer 15,7  Predigt Haus Bethel in Maisenbach am 1.1.2015

Habt Ihr die bestmögliche Botschaft, die es für uns überhaupt geben kann aus dieser Jahreslosung herausgehört?
Sie ist etwas versteckt und lautet: „Christus hat euch angenommen zu Gottes Lob“. Welcher Schatz, welcher Reichtum, aber auch welche Verpflichtung ergeben sich daraus für uns? Dem wollen wir in dieser Morgenstunde am Neujahrstag nachspüren.

Diesen Satz des Apostels Paulus, der für 2015 als Jahreslosung ausgewählt wurde sehe ich als einen Dreiklang:
1) Einander annehmen – 2) Christus hat uns angenommen – 3) zu Gottes Ehre und Lob.
Wir wollen diesen Dreiklang für uns jetzt erschließen. Allerdings in umgekehrter Reihenfolge.

1) „Gott zur Ehre leben“, das ist unsere Lebensbestimmung
2) Wir können das nur, weil uns Christus angenommen hat
3) Daraus ergibt sich für uns die Verpflichtung: einander annehmen, wie Christus uns angenommen hat.

Dazu sind wir Menschen auf der Welt, „Gott Ehre zu machen“, „mit unserem Leben Gott zu loben“.
Kann es eine höhere Bestimmung für unser Leben geben? Welcher göttliche Adel liegt dadurch doch auf deinem und meinem Leben!

Wir dürfen den ewigen Gott ehren, IHN loben und anbeten. Vor uns liegt ein neues Jahr und unser Schöpfer begegnet uns heute Morgen in seinem Wort und sagt uns: „Ich gebe euch diese neue Zeit, ich gebe euch Tage, Wochen und Monate, um für mich da zu sein, um mir Freude zu machen. Um meinen Ruhm und meine Ehre dort wo ihr seid zu verbreiten.“
Mal ganz ehrlich: Kann es eine herrlichere Berufung, einen höheren Adel, einen höheren Stand für uns Menschen geben? Welche Würde liegt auf unserem Leben, wenn sich der ewige Gott im Himmel sich zu uns kleinen Leuten herabbeugt und sich danach sehnt und sich darüber freut, dass wir IHM Ehre machen. Dazu sind wir auf der Welt, dazu hat uns Gott ja gerade geschaffen. Gott, unser Vater im Himmel liebt uns.
Darum verlangt IHN nach uns. Bereits im ersten Kapitel unserer Bibel erfahren wir Gottes Absicht mit uns: „Lasset uns Menschen machen, nach unserem Bilde. Menschen, die uns entsprechen.“ Er wartet auf uns und freut sich, wenn wir zu IHM kommen und seine Gemeinschaft suchen. Zur Gemeinschaft mit IHM hat ER uns doch geschaffen. Auf dieses Ziel läuft die Geschichte Gottes mit seinen Menschen zu. Der Jünger Johannes hat dies in seiner Offenbarungsschau sehen dürfen: Einst wird eine große Überwinderschar Gott im Himmel lobpreisen mit dem Liede des Moses, des Knechtes Gottes, und dem Lied des Lammes (Offb. 15,3): „Groß und wunderbar sind Deine Werke, Herr, allmächtiger Gott; wer sollte Dich nicht fürchten, Herr, und Deinen Namen preisen? Denn Du allein bist heilig.
Doch bis es einst einmal so weit sein wird schallt schon jetzt dieser Lobpreis durch die Jahrhunderte und Jahrtausende:

Lobet den HERRN, alle Nationen; preiset ihn, alle Völker!
Denn seine Gnade und Wahrheit waltet über uns in Ewigkeit. Halleluja! (Ps 117)

Einander annehmen „wie Christus“ uns angenommen hat, warund ist seit der Zeit Jesu keine unerfüllbare Forderung mehr.
Jesus sah diese neue Zeit voraus. Darum konnte ER seinen Jüngern zusprechen in der letzten Stunde vor seinem Tod: „Gleichwie mich mein Vater liebt, also liebe ich euch auch. Bleibet in meiner Liebe! … So wird meine Freude euch erfüllen und eure Freude vollkommen werden… Mein Gebot an euch lautet: liebt einander so, wie ich euch geliebt habe. (Joh 15:9.11.12)
: „… ich habe euch erwählt und gesetzt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe … Dazu gebiete ich euch, dass ihr euch untereinander liebet. (Joh 15:16.17)

Von Jesus angenommen zu sein und dann den Mitmenschen annehmen, das gehört untrennbar zusammen. Das geht überhaupt nicht anders. Wir sehen das an der ersten Gemeinde in Jerusalem. Der in den Himmel aufgenommene Christus hat am Pfingsttag sein Versprechen erfüllt, das er ihnen wenige Tage zuvor gegeben hatte. Als der Auferstandene hatte ER zu seinen Nachfolgern gesagt: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen und werdet meine Zeugen sein.“ 3000 Menschen kamen dabei zum Glauben. Was bedeutete das? Sie wurden zu neuen Kreaturen. Vom Heiligen Geist erfüllt. Von dem Tag an war ihr Leben untereinander davon geprägt, dass Jesus sie angenommen hatte:
Das Markenzeichen der ersten Gemeinde in Jerusalem: „Der Heilige Geist war ausgegossen worden in die Herzen der Gläubigen.“ Mit dem Heiligen Geist kam die Liebe Gottes in ihre Herzen. Der Apostel Paulus beschrieb es gegen das Ende seines Lebens später so: „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, welcher uns gegeben worden ist.“ (Rö 5,5)

Einander annehmen – in unseren Gemeinden und Gemeinschaften
Wir können das, denn der Heilige Geist ist heute noch derselbe. Wenn der Geist Gottes uns von unserer alten Natur befreit und uns zu einem Kind Gottes gemacht hat, dann ist es kein Ding der Unmöglichkeit mehr „Einander annehmen ‚wie Christus‘ uns angenommen hat.“ Denn dann lebt Christus in uns.

Lesen Sie hier die ganze Predigt: Rö_15,7_Predigt_Zedakah_1.1.15_Homepage

Reich werden an Hoffnung

Mit gewisser Hoffnung ins neue Jahr dem Ziel entgegen

Eine Predigt zu Römer 15,13

Ein Neues Jahr liegt vor uns. Das Jahr 2015.
Unser Leben als Christ sollte kein geringeres Ziel haben als dieses: „Jesus einmal sehen wie er ist und IHM gleich sein.“ Dazu kommt – nicht weniger wichtig – bereit sein, wenn ER kommt!  Zu nicht weniger sind wir durch Jesus erlöst worden. „IHM gleich sein“. Damit wird zukünftig mit uns erreicht worden sein, was Gott seinen Menschen in seinem Wort schon mit auf den Weg gegeben hat, noch bevor ER sie erschaffen hat. „Lasst uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, … Und so schuf Gott den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib.“
Was danach durch den Sündenfall verloren ging, hat Gott durch Jesu Sterben am Kreuz und seine Auferweckung wieder hergestellt. Jesus sagt einmal: „der Menschen Sohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele.“

Der Apostel Paulus spricht den Gläubigen den Segen Gottes zu mit den Worten:

Der Gott aber der Hoffnung erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben,
dass ihr völlige Hoffnung habet durch die Kraft des heiligen Geistes.
Röm 15:13

Oder das Ziel eines Christenlebens mit den Worten des Paulus aus unserem Bibelvers: Ein Leben erfüllt mit aller Freude und Frieden im Glauben, in Verbindung mit einer unerschütterlichen Hoffnung für immer beim Herrn zu sein.
Das darf das herrliche Ziel unseres Lebens sein.

Sehen wir uns dieses herrliche Ziel genauer an. Die Predigt zu Römer 15,13 hat drei Abschnitte:

1) Ein neues Jahr 2015. Was ist das Ziel für unser Lebens?
2) Erfüllt mit gewisser Hoffnung – dem Ziel entgegen
3) Gott hat uns dazu eine unerschöpfliche Kraftquelle für uns bereit

Predigt vom 11.1.2015 in Lienzingen Rö_15,13_’reich werden an Hoffnung’_11.1.15_LGV_Lienzingen

Jesus hat das Leben ans Licht gebracht

Die Megaboschaft für eine Welt in Not.

Freuet euch in dem HERRN allewege! Und abermals sage ich: Freuet euch! (Phil 4,4)

Jesu Christi, der dem Tode die Macht hat genommen und das Leben und ein unvergänglich Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. (2.Tim 1,10)

Meine Advents- und Weihnachtspredigt zu den beiden Bibelworten.

Erfahren Sie wie Christen in die ungewisse Zukunft des neuen Jahres hineingehen können, ohne von Angst und Sorgen niedergedrückt zu werden. Jesus hat uns aufgefordert: „Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben“. (Joh 8,12) Jesus nachfolgen heißt für uns in den alltäglichen Lebenssituation uns von ihm, seinem Wort und seinem Geist leiten zu lassen.

Die Predigt kann hier heruntergeladen werden: 2.Tim_1,10_Jesus_hat_das_Leben_ans_Licht_gebracht_Prdgt_Großglattbach

 

Leben im Licht des kommenden Tages

Eine gute Nachricht:
Jesus Christus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium. (1.Tim 2,10)

Bitte sage nicht: Das ist doch nichts Neues. Das hat doch Paulus vor 2000 Jahren schon dem Timotheus geschrieben. Richtig! Aber diese Nachricht hat’s in sich. Gerade für unsere Zeit. Das Evangelium ist einzigartig und wunderbar. Unendlich mehr als „nur“ Frohe Botschaft. Das Evangelium ist göttliche Power, ist eine unüberbietbare Kraft für jede Lebenslage, das Gegenmittel gegen Verzagtheit und Resignation. Die Aufbaunahrung für jede Schwächephase auf unserem Lebensweg. Das Licht im Dunkel unserer Sterbestunde. Im Evangelium steckt eine Kraft die selbst Tode lebendig macht. Das Geheimnis dieser Frohbotschaft ist eine Person: Unser Herr Jesus Christus selbst. Seit seiner Auferstehung lebt der himmlische Christus im Evangelium. „Das Wort wurde Fleisch – will sagen wurde Mensch – und wir sahen seine Herrlichkeit. Eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater voller Gnade und Wahrheit“ (Joh 1,14)
Jesus brachte ewiges göttliches Leben zu uns Menschen. Seit 2000 Jahren ist ewiges göttliches Leben auf unserem Planeten zu haben: „Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht.“ Seit 2000 Jahren ist dieses Leben für dich und mich zu haben. Wo ist es zu finden in unserer Welt? Wie zu haben? „Durch das Evangelium“. Dem Wesen nach ist das Evangelium zunächst eine Botschaft. Es sind Worte. Aber keine gewöhnlichen Worte, keine menschlichen Worte. Menschliche Worte sind nicht selten Schall und Rauch. Beim Evangelium ist das völlig anders. Das sind Gottesworte, voller Kraft und Leben. Evangelium, so schreibt Paulus den Christen in Rom, „es ist eine Kraft Gottes, die da rettet alle, die daran glauben“. Im Griechischen kommt das noch deutlicher zum Ausdruck: „Das Evangelium ist dynamis tou theou Dynamit Gottes. Es sprengt unsere menschliche Versklavung auf, die uns Satan eingebrockt hat. Die Macht der Finsternis von Sünde, Tod und Teufel ist zerbrochen. Die Frohbotschaft von Jesus Christus hat die Kraft in sich Menschen aus dem Verderben zu retten und sie zu Gotteskindern, zu Himmelbürgern zu machen.

Vor Jahren ist in Indien folgendes passiert:
Ein Diamantenhändler verpackte eine Lieferung Edelsteine, die zu einem indischen Händler geschickt werden sollten. Sorgfältig wurde jeder Stein einzeln eingewickelt. Als er zu dem kostbarsten Diamanten kam, benutzte er die ersten drei Kapitel des Johannes-Evangeliums als Verpackungsmaterial. Er hatte einen Vorrat an Bibeln ‚in seinem Büro, denn das weiche Papier war ein gutes Verpackungsmaterial für seine kostbaren Edelsteine.
Der indische Händler, ein Hindu, erhielt das Packet. Beim Auspacken las er einen Vers, aus dem Evangelium, der ihn zutiefst berührte. Nun war die Verpackung wichtiger als der kostbare Diamant den sie enthielt. Er las: „Denn also hat Gott die Welt geliebt dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Joh.3,16.
Er war zutiefst erstaunt über diese Worte und sprach mit seinen Nachbarn darüber. Durch Gottes Gnade, erkannte er, dass dieses Wort auch für ihn gilt. Im Glauben nahm er Jesus Christus als seinen Herrn an und erzählte vielen Menschen von seinem kostbarsten Fund.
Als später ein christlicher Missionar an den Ort kam, und nur Hindus dort erwartete, fand er eine große Gemeinde indischer Christen vor.

Solches bewirkt die Sprengkraft die in der Botschaft von Jesus – im Wort vom Kreuz – enthalten ist. Absolut sicher ist dies: Dieses Evangelium hat im Laufe der vergangenen Jahrhunderte nichts von seiner heilsamen und rettenden Kraft verloren. Sie kommt uns heute in besonderem Maße zu Gute.
Wir leben heute in einer besonderen Zeit. Worin besteht die besondere Situation heute?
Wir leben heute in einer Zeit wie nie zuvor.
Die Heilsgeschichte Gottes mit seinen geliebten Menschen geht ihrer Erfüllung entgegen. Die allermeisten Menschen wissen davon nichts, haben keine Ahnung davon. Warum nicht? Sie sind nach Paulus „tot in den Sünden“. Sie leben ohne Gott im Herzen, gottlos. Lebendig tot. „Die Sünde ist der Leute Verderben“. Getrennt von Gott: tot! Paulus erinnert die Christen in Ephesus an ihr voriges Leben als Heiden:“Ihr habt damals ohne Christus gelebt und wart ausgeschlossen von Gottes Volk. Darum galten für euch die Zusagen nicht, die Gott seinem Volk gab, als er seinen Bund mit ihnen schloss. Ohne jede Hoffnung und ohne Gott habt ihr in dieser Welt gelebt.“ (Epheser 2,12) Das hat sich bei den Christen in Ephesus radikal geändert, als sie an Jesus gläubig wurden: Von dem Augenblick an lebten sie jetzt mit Christus. Mit der Konsequenz: „… weil Jesus Christus am Kreuz sein Blut vergossen hat, gehört ihr jetzt zu ihm. Ihr seid ihm jetzt nahe, obwohl ihr vorher so weit von ihm entfernt lebtet“, (Eph 2,13) schreibt ihnen Paulus. Ohne Christus: tot“. Mit Christus „lebendig“.
Die Ursache für die weltweit rasant zunehmenden Katastrophen hat ihre Ursache in der Gottlosigkeit. Weit über 90% unserer Zeitgenossen leben so wie die Christen in Ephesus bevor sie zu Jesus gefunden haben. Getrennt von Gott, gottlos, lebendig tot. Damit aber auch geistlich blind. Sie sehen nicht wie Gott uns, seine Menschen sieht. So sehr liebt Gott seine Menschen, dass er aus dem Himmel Jesus – seinen Sohn – zu uns sandte um uns zu retten. (Joh 3,16) Sie alle sind ebenso blind für die besondere Zeit in der wir heute leben.
Als Jesusleute leben wir heute schon im Licht des kommenden Tages.
Die Frage ist jetzt, wie machen wir das, wie stellen wir das an, unser Leben in diesem göttlichen Licht zu leben. Wie setzen wir um was Jesus uns durch seinen Sieg über Sünde Tod und Teufel errungen hat.
Lesen Sie die ganze Predigt hier: Jesus_hat_das_Leben_ans_Licht_gebracht_2.Tim_1,10

Vom „Dennoch des Glaubens“ in akueller Zeit

Am 24. August 2014, dem 10 So.n.Tr., hat die Evangelische Kirche in unserm Land den jährlichen „Israelsonntag“ begangen. Ich war eingeladen in der Evang. Kirchengemeinde in Gündelbach den Gottesdienst zu halten.

Zwei Bibelstellen standen im Mittelpunkt der Predigt:

Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an.
Psalm 73,23.24 (Monatsspruch Juli 2014)

und

Darum will ich euch richten, ihr vom Hause Israel einen jeglichen nach seinem Wesen, spricht der HERR HERR. Darum so bekehrt euch von aller Übertretung, auf dass ihr nicht fallen müsset um der Missetat willen.
Werfet von euch alle eure Übertretung, damit ihr übertreten habt, und machet euch ein neues Herz und einen neuen Geist. Denn warum willst du sterben, du Haus Israel?
Denn ich habe keinen Gefallen am Tode des Sterbenden, spricht der HERR HERR. Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben. Hes 18,30-32

Warum gerade diese beiden Bibelstellen?
Bei mehreren Israel-Gebetsabenden der vergangenen Wochen musste ich dem Rechnung tragen, dass die Gemeinde Jesu weltweit durch die neu aufflammende Gewalt in und um das Gottesvolk Israel besonders herausgefordert ist. Diese beiden Bibelstellen sollten uns vom Wort Gottes her fürs anschließende Gebet ausrichten. Sie können uns Orientierung geben und auch anleiten wie wir nach Gottes Willen damit umgehen können.

So stellte sich mir die Frage: „Wie gehen wir damit um, wenn Gott  auf unsere Gebet scheinbar nicht antwortet?“ Nicht erst mit der Entführung und Ermordung der drei Talmudschüler am 12. Juni 2014 ist eine weltweite Gebetsbewegung ingang gekommen. Schon viele Jahre wird der Nahostkonflikt von ungezählten Gläubigen durchs Gebet begleitet. Doch die Gebete um Entspannung in Nahost, um Frieden in seinem Land werden ganz offensichtlich nicht erhört.

Im Gegenteil, die Lage eskaliert weiter. Vor mehr als 20 Jahren wurde der sogenannte Oslo-Friedensprozess gestartet. Drei Politiker haben dafür den Friedensnobelpreis erhalten. Doch heute ist man weiter von einem Frieden entfernt als damals. Wie gehen wir damit um? Es bleibt uns keine andere Möglichkeit als uns fest zu machen im „Dennoch des Glaubens“. Gerade auch dann, wenn wie nüchtern betrachtet uns auf noch weit Schlimmeres einstellen müssen. Das prophetische Wort der Bibel bestätigt dies.

Vieles deutet darauf hin, dass im Zusammenhang mit der bevorstehenden Wiederkunft Jesu schwerste Gerichtszeiten sowohl auf Israel als auch auf die Völkerwelt zukommen werden. Pls schreibt in Rö 1,18ff: „Denn Gottes Zorn vom Himmel wird offenbart über alles gottlose Wesen und Ungerechtigkeit der Menschen (Juden und Nichtjuden), die die Wahrheit in Ungerechtigkeit aufhalten.“ „Die Wahrheit in Ungerechtigkeit aufhalten“, das tun alle die heute Jesus ablehnen – nichts von ihm wissen wollen. Er ist die Wahrheit, und ER ist unsere Gerechtigkeit. Wie finden wir in dieser notvollen Zeit zu dem „Dennoch des Glaubens“, das uns Asaph zu Davids Zeiten so beispielhaft bezeugt hat.

Der Weg dazu hat sich in drei Jahrtausenden nicht geändert. Aber seit 2000 Jahren ist er noch deutlicher zu erkennen. Seit Jesu Tod am Kreuz bis heute ist Gnadenzeit. Seither ergeht dieser Ruf zur Umkehr an alle Menschen, weltweit: An Juden und Nichtjuden. Alle sind eingeladen, alle sind aufgerufen zur Umkehr und zu einem neuen Leben.
1.) „… kehrt um von aller eurer Übertretung … und 2.) sorget euch um ein neues Herz und einen neuen Geist.“ Genau das gibt es bei Jesus, – und nur bei IHM – wenn wir IHN im Glauben in unser Herz aufnehmen und IHM die Herrschaft über unser Leben anvertrauen. Er sagt von sich: „Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, zu retten was verloren ist.“ (Lukas 19,10)
Der Heilige Geist in uns, Jesus in uns, bewirken in uns nach unserem Blickwechsel und unserer Umkehr die Lebenswende. Und mit dieser Lebenswende wirkt der Heilige Geist in uns. Er setzt ungeahnte Kräfte frei für alle Lebenslagen. Wenn wir durch den Glauben mit Jesus verbunden sind, und ER in uns lebt schafft ER durch seinen Heiligen Geist in uns dieses unerschütterliche n „Dennoch des Glaubens“. Das gilt für Juden und Nichtjuden.

Hier können Sie die ganze Predigt lesen:Predigt_Isr.-Sonntg_24.8.14

Predigt zum Dreieinigkeitsfest 2014

Predigt in Feg, Mühlacker am 15.06.2014, Dreieinigkeitsfest

Heute sind wir im Festkreis der Christenheit beim Dreieinigkeitsfest angekommen. Den allermeisten Zeitgenossen, völlig unbekannt. Auch viele Christenmenschen können kaum etwas anfangen damit. Mein Computer hat mir mal in einer Predigt beim automatischen Rechtschreibprogramm „dreieiniger Gott“ als Fehler angekreuzt. Korrekturvorschlag: „dreibeiniger“ Gott. So fremd ist uns dieses Wort geworden. Das ist zwar lustig, aber nicht zum Lachen. Es ist zum Heulen. Es zeigt nur in welch einer gottvergessenen Gesellschaft wir leben. Das MT sucht dieser Tage Bilder von „fußballverrückten“ Zeitgenossen. Die lassen sich sicher leicht finden. Was unsere krisengeschüttelte Welt aber braucht von A „Afghanistan“ – bis Z „Zentralafrika“ ist die klare Botschaft von der Liebe Gottes zu seinen Menschen. Oder sagen wir es anders: Unsere Welt braucht heute mehr denn je Menschen, die das neue Leben aus Gott glaubhaft vorleben, bezeugen und sie einladen. Menschen, die es dem Apostel Petrus gleichtun und unseren Zeitgenossen zurufen: „Lasst euch erretten aus diesem verkehrten Geschlecht“. Diese Botschaft ist heute noch genauso aktuell.

 

Liebe Geschwister,

 

Das Dreieinigkeitsfest schließt als Letztes die Reihe der großen kirchlichen Feste ab: Karfreitag, Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten. Feste in denen Jahr für Jahr Jesu Sterben und Auferstehen in unser Bewusstsein gerückt werden sollte. Gott hat seinem Volk geboten Feste zu feiern. Wozu? In erster Linie sollen unsere Feste Gottes große Taten in Erinnerung halten, sie vergegenwärtigen. Durch sie sollen uns Gottes Liebe nahegebracht werden. Gott liebt uns und sucht uns aus unserer Verlorenheit zu retten. Allen Menschen ist Rettung angeboten von der Sünde und dem ewigen Tod. Dazu kam der Sohn Gottes auf die Erde. Sein Sühnetod am Kreuz hat nochmals eine ganz andere Dimension als nur die Rettung eines Schwerverletzten aus dem „Riesendinghöhlengewirr“ im Bergtesgadner Land.  Wenn die Rettung klappt, dann kann das irdische Leben des Höhlenforschers um etliche Jahre verlängert werden. Aber was kommt nach dem irdischen Leben?  Ewiges Leben im Himmel oder ewiger Tod in der Hölle?

Das Fest der Dreieinigkeit Gottes bündelt nochmals Gottes Rettungsaktion. Gott wird uns als unser Schöpfer, als unser Erlöser und als unsere himmlische Kraft vor unser Inneres gestellt. Gottes Angebot gilt allen Menschen: „Komm auch du zu mir an mein Herz, ich will dich für alle Ewigkeit bei mir haben“. Du und ich, wir sind vor die Frage gestellt: Was hat für mich, was hat für Dich das herausragendste  Ereignis der gesamten Menschheitsgeschichte für Konsequenzen?

 Mein Thema heute lautet:

„Im Sieg Jesu leben – in der Kraft des Heiligen Geistes“.

Ausgehen werde ich von zwei Bibelworten, den beiden Monatssprüchen

für April und Juni 2014. Diese rahmen gleichsam die Ereignisse der wohl wichtigsten sieben Wochen der Menschheitsgeschichte ein.

Bibelwort 1: „Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ihr werdet weinen und heulen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet traurig sein; doch eure Traurigkeit soll in Freude verwandelt werden.“ (Johannes 16,20)

und

Bibelwort 2:  Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.“ (Galater 5,22.23)

Mein Fazit am Schluss der Predigt:

Wir dürfen in unserer Zeit mit der derselben Kraftwirkung des Geistes Gottes rechnen wie sie die erste Gemeinde in Jerusalem erlebt hat. Diese geschehen heute zu jeder Zeit und an allen Orten wo Gemeinde Jesu lebt. Wir alle sind auch eingeladen diese in unserem Leben zu erfahren. Jesus hält absolut was er vor seinem Gang ans Kreuz seinen Jüngern versprochen hat: „Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.“ (Joh 14,23) Dazu auch das andere Versprechen:  „Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr recht frei.“

Während der sieben Wochen zwischen Karfreitag und Pfingsten im Jahre 33 hat Jesus der Sohn Gottes unsere Erlösung geschaffen. Wir dürfen sie annehmen und dadurch ewiges Leben gewinnen.

Wer wollte es nicht:

„Im Sieg Jesu leben – in der Kraft des Heiligen Geistes“

„Wen der Sohn frei macht, der ist recht frei.“ Herzlichen Glückwunsch allen, die mit Jesus unterwegs sind.

Hier können Sie die ganze Predigt lesen: Predigt FeG_15.6.14